Ich freu mich immer wenn ich die Zugriffe aus Australien bzw. Neuseeland sehe, H&V seid ihr das?
Winke und LG
Ich freu mich immer wenn ich die Zugriffe aus Australien bzw. Neuseeland sehe, H&V seid ihr das?
Winke und LG
Veröffentlicht unter Die Anderen da draußen, Einfach nur schön
Ich hatte berichtet, daß ich den Kindern die Snappy Wallets nähe. In diese gehören Magnetverschlüsse rein. Da ich wußte noch welche zu besitzen, habe ich beim Stoffkauf nur Verschlüsse für eines der Portemonnaies gekauft. Als ich nun letztens an dem zweiten saß und dabei war die Magneten reinzuprökeln fiel mir auf, daß bei jedem der zwei Verschlüsse jeweils eine Unterlegscheibe fehlte. Ärgerlich.
Beim nächsten Besuch der Innenstadt wollte ich Ersatz kaufen aber beide Kurzwarenabteilungen der einschlägigen Warenhäuser hatten diese gerade im Zuge der Sortimentsumstellung nicht vorrätig. Nichtsdestotrotz konnte ich sehen wie teuer diese eigentlich sind. Da ich nicht mehr wußte wann und wo ich die damals erstand, geschweige denn einen Bon habe, kam ein Umtausch/eine Reklamation nicht in Frage.
So kam ich auf die Idee bei Prym anzurufen und nachzufragen ob man mir die zwei fehlenden Unterlegscheiben zusenden könne. Die Auszubildende (wie sich selber bezeichnete) am Telefon war super nett und versprach mir die Zusendung, wahrscheinlich sogar noch am gleichen Tag.
Kurz darauf hatte ich dieses in der Post:

Den Magnetverschluß um den es ursprünglich ging sieht man oben links im Bild, den bekam ich komplett ersetzt. Dazu ein sehr nettes Anschreiben inklusive einer Entschuldigung und das Sortiment an netten Dingen, die nach dem beiligenden Brief, mir bestimmt nützlich sein können.
Das ist doch mal richtig schöner Service am Kunden. Danke Prym!
Veröffentlicht unter Die Anderen da draußen, Mit meinen Händen, Nähkrams
Es gibt bestimmt seitenweise Abhandlungen über die Anonymität im Internet, die oberflächlichen Beziehungen die man da pflegt und so weiter. Auf der anderen Seite gibt es auch immer wieder Aktionen in denen “wildfremde” für in Not geratene Sammeln, Spenden oder was auch immer. Genauso gibt es Freundschaften die dort entstehen und das nicht nur am Monitor sondern darüber hinaus.
Im Zuge der Geburt unserer Babytochter bin ich mal wieder überrascht worden wieviel Zuneigung und Anteilnahme das Auslösen kann. So kamen in den letzten Wochen noch zwei Päckchen an von Menschen, die “aus dem Internet” kenne. Das waren sehr liebevolle Päckchen mit handgemachten Sachen und Süßem und vorallem wurde auch an die großen Geschwister gedacht. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, war ich sehr gerührt und alle hier haben sich sehr gefreut.
Das kam von der lieben Mina und ihrer Familie, alles selber von ihr genäht und einfach nur schön. Und weil sie so tolle Sachen machen kann, verkauft sie die sogar, nämlich hier.
Eigentlich kennen wir uns, und das nicht mal persönlich, über andere Freunde aus dem Internet, bei denen ich schon Sachen die sie erschuf bewundert habe. Und genau diese Freunde schickten uns ebenfalls großartige Sachen zur Geburt.
Besonders amüsiert habe ich mich über die Beschriftung “Eltern” und “Kinder”
Für mich gab es ja explizit eine eigene Schokolade, während der Mann sich dann scherzhaft beschwerte, daß er nur noch unter Eltern ein bischen was abbekommt. Die Schuhe sind übrigens selber gehäkelt von der lieben Kommandomutti und ebenso die Blumenkette die auf dem Bild oben fehlt, aber unbedingt gewürdigt werden muß.
Ist sie nicht toll? Auch diese Sendung überraschte, erfreut und rührte mich sehr.
Nochmal Tausend Dank in Richtung des Parallelhaushaltes und zu Mina & Co.
Veröffentlicht unter Babytochter, Die Anderen da draußen, Einfach nur schön
Noch einen Feiertag der ein wenig unterging, aber nicht vergessen wurde.
Heute wurde ich nochmal auf das rührenste an die Ostertage erinnert. Unerwartet kam ein Päckchen an, das schon mit aufgeklebter Osterdeko beeindruckte. Beim Öffnen sah ich zunächst Knallfolie und gelbe Federn. Nach dem diese entfernt waren sah ich folgendes.
Schon ziemlich hübsch oder? Schaut mal genauer hin:
Die Bastel-Queen unter meinen Freundinnen hat wieder zugeschlagen und mir eine runterfallende Kinnlade beschert. Was man leider nicht so gut erkennt, es handelt sich um echte (ausgeblasene)Eier die mit Max&Moritz Motiven versehen sind. Jedes Ei bzw. den dortigen Streich dürfen wir nach Belieben einem der Kinder zuordnen. Soo hübsch und mal wieder in Perfektion vollendet. Danke Dir Du Liebe!
Nicht nur, daß wir natürlich mal wieder keine Osterkarten versendet haben, nein auch die Deko wäre hier fast vergessen worden, hätte sich das Tochterkind dessen nicht angenommen.
Exhibit A:
Ja auch das Aufstellen aller findbaren Dekogegenstände auf einer freien Fläche gilt als Dekorieren.
Exhibit B:
Den restlichen Dekokram füllt man dann mit bemalten Gips- und gefärbten Eiern in ein Körbchen und schon ist es fast österlich.
Nicht fehlen darf natürlich der Osterstrauss, noch in aller letzter Minute quasi besorgt und von der Tochter behängt.
Wie immer bin ich auch nach Jahren jedes Jahr angefressen, daß in der Stadt Zweige Geld kosten und nicht einfach irgendwo abgeschnitten werden können, aber ohne gehts halt auch nicht.
Unsere Osterdeko dieses mal also eher karg und etwas willkürlich arrangiert, aber wir waren ja auch noch nie so viele. Dafür hatten wir einige mehr oder weniger ruhige Tage zusammen, mit Besuch bei Neugeborenen, auf dem Markt, im Tierpark und einer Fahrraddtour der Restfamilie, die ich als Nähzeit nutzte.
Ich hoffe die werte Leserschaft hatte ein hübsches und angenehmes Osterfest.
Veröffentlicht unter Die Anderen da draußen, Einfach nur schön, Sweet family-life
Heute sind es fünf Wochen. Fünf Wochen sind wir nun zu fünft. Ganz angekommen bin ich noch nicht, aber auf einem guten Weg dahin. Es ist auch (noch) nicht so, daß ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie es ohne die Lütte ist, aber hergeben will ich sie absolut nicht mehr. Alle hier sind ganz verliebt und das hilft ungemein wenn es etwas chaotisch hergeht, da wir uns noch in den neuen Rollen zurecht finden müssen.
Man kann sagen die kleine Maus hat uns alle mehr oder weniger fest im Griff, vorallem mich.
Man beachte ihre kleine Speckhand und vergleiche wie diese kurz nach der Geburt aussahe.
Ich würde sagen, es geht ihr bei uns ganz gut und auch das Nahrungsangebot ist ausreichend.
Als wären wir mit diesem wundervollen, kleinen, perfekten, gesunden, Nachts meistens schlafendem Baby nicht schon reich beschenkt worden, haben wir für sie von Freunden und Verwandten noch einiges drauf gesetzt bekommen.
So viele haben an uns gedacht, mit Glückwünschen und mit wundervollen Geschenken.
Da die Maus immer noch am liebsten bei Mama schläft wurde der Stubenwagen von den Großen dazu auserwählt einen Teil der tollen Sachen aufzubewahren. Die Bekleidung die sie bekam und die Windeln sind schon verstaut und darum nicht auf dem Bild.
Ich kann nur sagen “Danke!”, danke für dieses Kind und danke, an alle die mit Worten und/oder Gaben an uns gedacht haben.
Veröffentlicht unter Babytochter, Die Anderen da draußen, Einfach nur schön
Vor einigen Wochen hat unsere Tochter dank Wolfgang bzw. seinem Arbeitgeber zum Testen ein großes Paket mit Produkten der neuen Lego Friends Linie bekommen. Eigentlich wollte ich dazu etwas geschrieben haben: die Freude, die Spannung und über den Spaß beim Aufbauen und damit Spielen. Bevor ich aufgrund von Geburt und der ersten Babyzeit einen solchen Artikel verfassen konnte, erschien in der SZ ein Artikel, der diese Produktlinie in Grund und Boden kritisiert.
Ich las, lies die Kinnlade runterklappen und wurde wütend.
“Das Ergebnis ist ein emanzipatorischer Albtraum: Die zentralen Figuren, die Freundinnen Mia, Emma, Andrea, Olivia und Stephanie, leben in “Heartlake City”, einem Gender-Ghetto in Pink und Lila. Für die realen wie die Plastikmädchen gibt es nichts weiter zu tun, als Kuchen zu backen, in den Schönheitssalon zu gehen und sich um die Pferde zu kümmern.”
So der Autor Christopher Pramstaller.
Ich verstehe das richtig, ja? Wenn ich meine Tochter, äh Töchter mit diesen Produkten von Lego spielen lasse, dann werden sie zu unemanzipierten Mädchen denen außer der eigenen Optik, Gebäck und Tieren nichts am Herzen liegt? Bullshit, ganz großer Bullshit.
Ja die Themen sind solche, die zumeist weiblich besetzt sind, auch werden lila und pink häufiger von Mädchen als von Jungs als Lieblingsfarbe gewählt. So what?
Es handelt sich um eine Themenwelt die vorrangig weibliche Kinder ansprechen soll. Auch die bisherigen Lego Produkte sollen Mädchen ansprechen, doch sind es meist Szenarien die eher auf die Interessen von Jungen abgestimmt sind. Feuerwehr, Star Wars, Technik, etc.
Ich streite überhaupt nicht ab, daß es nicht auch Mädchen gibt die großes Interesse an diesem bisherigen Sortiment haben, aber ich stelle auch fest, daß ab einem gewissen Alter, Mädchen einfach, gerne in Mädchenwelten spielen.
Unsere Tochter wuchs die ersten 1-2 Jahre ohne rosa-flüsch-Herzchen-Umgebung auf. Wir waren zu sehr dagegen sie von Anfang an geschlechtsspezifisch durch Farbe oder Auswahl der Spielzeuge zu beeinflussen.
Es gab Klamotten auch aus der Jungsecke, Brio-Bahn und einen Flughafen von Duplo. Gleichzeitig gab es auch Puppen, Plüschtiere und hier und da ein Kleidchen.
Ab dem Zeitpunkt als die kleine Dame ihre Garderobe verbal mitbestimmen konnte, mußte es Pink sein, Rosa oder auch Lila, aber bitte kein Blau und keine Jungsfarben und die von den Eltern bevorzugten Hosen (im Alltag praktischer) waren auch doof. Es wurde sich eigenständig (!) tagsüber mehrfach neu angezogen, je mädchenhafter um so besser.
Dies wurde weder von uns initiiert, beeinflußt noch unterbunden. Wir sind und waren der Ansicht, sie darf sich in ihrer Geschlechterrolle selber bestimmen, solange es altersgerecht ist und sie ausreichend bedeckt.
Barbie, Lilifee etc. sind keine Spielsachen, die die hiesigen Eltern großartig finden, gerade beim ersten Kind ist man ja noch so pädagogisch wertvoll. Und mir als Mutter gefiel einiges der von den Spielsachen vermittelten Werte nicht, aber mir war auch klar, je mehr ich das verbiete oder verweigere so interessanter wird es. Also gab es diese auch in vertretbarer Menge.
Unter dem Strich kann man sagen, unsere Tochter wuchs mit geschlechtsneutralem, sogenannten Mädchen- und sogenanntem Jungsspielzeug auf. Jetzt ist sie gut 8 Jahre alt und ein richtiges Mädchen. Sie liebt Schminke, Klamotten, Popstars, tratscht schonmal über Jungs, ist tierlieb und backt gerne mal mit uns. Diese Vorlieben hat sie selber entwickelt, trotz des “geschlechtsneutralen Angebots sowohl von Bekleidung als auch Büchern oder eben Spielwaren.
Es ist nicht so, daß ich ihr ein ausgeprägtes Mädchen-Image vorlebe, eines wo sich jeden Tag geschminkt wird, die Bekleidung sehr feminin geprägt ist oder Mama ihre Erfüllung in der Kindererziehung und dem Haushalt sieht. Sie hat diese Vorlieben aus sich raus entwickelt. Und das ist der Punkt, Kinder entwickeln ihre Vorlieben eigenständig, egal was man ihnen anbietet. Und ich sehe einfach immer wieder, das die meisten Mädchen oder Jungs in meinem Umfeld auch ohne elterliche Beeinflussung mehr oder weniger zu sogenannten geschlechtsspezifischen Verhalten oder Interessen tendieren.
Laut dem Artikel hat Lego Marktforschung betrieben, um gezielt weibliche Kinder anzusprechen und wenn das dabei rausgekommen ist, daß Mädchen gerne solche Produkte zum Bespielen haben wollen, warum nicht?
Wird meine Tochter weniger emazipiert, weil sie damit spielt? Wird sie in eine Rolle gedrängt, die dem der modernen Frau nicht mehr entspricht? Wird mein Sohn schwul, weil er sich mal von mir die Nägel lackieren lassen wollte (und bekommen hat). Wird meine Tochter eine devote Hausfrau, weil sie sich gerne mit Babys und kleinen Kindern beschäftigt, Tiere liebt und gerne beim Backen hilft? Wird aus meinem Sohn kein “richtiger” Mann, weil er gerne kuschelt und beim Kochen mithilft? Ich glaube wohl kaum.
Was aus unseren Kindern wird, ob sie emanzipierte, selbständige und selbstbewußte Menschen werden, die innerhalb oder außerhalb einer engen Geschlechterrolle leben, bestimmen immer noch wir, die Eltern. Dazu gehört ebend auch sie sich komplett in der einen oder anderen Rolle aufgehen zu lassen, den Vorlieben gerecht zu werden ohne das andere auszuschliessen.
Wenn Mädchen aus dem Alter der Zielgruppe in diesem Alter Pink und Lila bevorzugen, wenn sie nunmal gerne mit einer Tierklinik oder einem Schönheitssalon spielen, dann wäre Lego schön blöd, diesen Markt komplett der Konkurrenz zu überlassen und zum anderen, laßt doch die Mädchen Mädchen sein. Wenn wir sie weltoffen erziehen werden sie im Erwachsenenleben so oder so “ihren Mann” stehen.
Abschliessend sei noch erwähnt, daß beim Auspacken und Aufbauen und dem ersten Bespielen der jüngere Bruder mit Feuereifer dabei war und in den letzten Wochen die Beiden um die Wette Raumschiffe bauen, jetzt halt auch mit pinken und lila Steinchen dazwischen.
Veröffentlicht unter Das Leben und so, Die Anderen da draußen, Die lieben Kleinen
Da uns das Erdbeerpflücken auf dem Gut Wulksfelde gut gefallen hat, und die Kinder gerne nochmal dorthin wollten, um ins Tiergehege zu gehen, Frische Brise den Bauernmarkt ans Herz legte, auf dem Gut ein Eselbaby zu bewundern ist, eine Freundin sagte sie fahre da auch hin, und ich sowieso ein Fan solcher Veranstaltungen bin, wurde heute eben dieser Bauernmarkt aufgesucht.
Das Eselbaby. Außerdem gab es noch Ziegen und Kaninchen. Davon stellte sich eines tot, was ein anderes dazu nutze drüber zu springen und dabei zu pieschern. Bis heute wußte ich nicht, daß Kaninchenpipi riecht …
Interessanter als das Tiergehege war dann aber das Ponyreiten. Da wir nicht so spät gekommen waren, war die Schlange auch noch überschaubar.
Vor dem Ritt wurde jedem Kind ein passender Helm rausgesucht, das fand ich als besorgte Mutter mal klasse.
Töchterchen macht das schon wie ein Profi und bekam das größte der Tiere.
Söhnchen hat nun seinen Respekt vor der Größe überwunden und war das erste mal auch beim Ausritt dabei.
Auf dem Weg zur nächsten Attraktion mußte ich unbedingt diese Pracht festhalten.
Schon eine Idee was der nächste Höhepunkt war?
Richtig, eine große Stropyramide. Die schönen Bilder kann ich leider nicht bloggen, da die Tochterfreundin nicht auf die Website wollte und auf den Bildern mit drauf ist.
Während die Kinderlein Spaß hatten am Strohberg, schaute ich mir ein wenig die Stände an. Bei einem Antiktrödler sah ich obiges und fand es so schön nostalgisch.
Auf dem Weg zum Treckerfahren kam ich an dieser Farbenpracht vorbei.
Und schliesslich durfte ich auch endlich was Essen. Von dieser Speise wurde mir eigentlich seit Betreten des Geländes vorgeschwärmt, aber erstmal mußten die Kinder ausgiebig bespasst werden bevor an Nahrung auch nur zu denken war.
Nach dem Essen kaufte ich noch ein wenig Gemüse und Brot und wir fuhren mit fliegenden Fahnen zurück, denn im Kindergarten mußte noch das Sommerfest besucht werden.
Veröffentlicht unter Die Anderen da draußen, Die lieben Kleinen, Gaumenfreuden, Sweet family-life
Veröffentlicht unter Das Leben und so, Die Anderen da draußen, Musik, Musik, Musik, Nachgedacht
Wie angekündigt hatte ich Geburtstag. Nicht besonders überraschend, zumindest für mich. Ein bischen überrascht bin ich immer noch über mein Alter, aber damit muß ich leben.
Eine besondere Überraschung war aber, dass tatsächlich fast alle meine Freunde von nah und fern gekommen waren um am Vorabend des Geburtstages mit mir in eben diesen reinzufeiern. Wie ich schrieb befinden sich die meisten meiner Freunde überall nur nicht hier, weswegen ich den Geburtstag meist alleine mit dem Mann und in den letzten Jahren zusätzlich mit den Kindern feiere.
Um so schöner, dieses Jahr fast alle Lieben um sich zu haben.
Ich war sehr überwältigt und berührt, daß ihr alle gekommen seid. So überwältigt, daß ich fast überfordert mit der Situation war. Danke euch allen, vielen Dank, es war sehr schön!
Veröffentlicht unter Das Leben und so, Die Anderen da draußen, Einfach nur schön
Wenn man mit den Kindern unterwegs ist, weil das eine Kind zur Logopädie muß. Wenn beide Kinder unausstehlich sind, man sich den Mund mit Ermahnungen, Anweisungen, Erklärungen und Streit schlichten fusselig geredet hat. Wenn man als letzte Station zum Kaffeehändler seines Vertrauens geht, sich einen Kaffee holt und der Brut auch etwas spendiert. Wenn man dann den Laden verläßt und entscheidet statt mit der Ubahn lieber mit dem Bus heimwärts zu fahren. Wenn daraufhin der Sohn einen Heulwutanfall bekommt, meint alleine mit der Ubahn fahren zu wollen, wegrennt, man dank der Schuhe und der Einkaufstüten nicht hinterherkommt. Wenn man dann nach ihm ruft und er heulwütend einen anschreit, unter Tränen, weil er aufgeben muß einen als Dumme Sau bezeichnet und als Tussi beschimpft. Dann ist man schon relativ bedient. Wenn dann noch ein Passant hinter einem einen als asoziale Mutter bezeichnet, weil er nur mitbekommt wie man zum Sohn sagt, man glaube es hackt, dann ist der Tag endgültig gelaufen.
Und selbst so?
Veröffentlicht unter Die Anderen da draußen, Die lieben Kleinen