Archiv der Kategorie: Nähkrams

Lotta – Ich hab da mal was ausprobiert

Seit ich mich erinnern kann muß ich mit meinen Händen immer mal wieder was neues ausprobieren. Das war schon als Kind so und hat sich auch jetzt nicht geändert. Meistens will ich einfach wissen ob ich das hinbekomme und ob es mir Spaß macht. So versuche ich mich auch mal an ungewohntenProjekten.

Schon länger fiel mein Augenmerk immer mal wieder auf selbst genähte Puppen nach Waldorf Art. Was ich bisher davon sah, fand ich teilweise doof, teilweise hübsch aber irgendwie zu kompliziert für mich. Ich war einfach der Ansicht mit diesem größtenteils ohne Maschine zu nähendem Kram nicht zurecht zu kommen. Zumindest nicht so, daß ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.

Es ließ mich aber nicht los und nachdem ich mitbekam, daß Mariengold eine ausführliche Anleitung und ein Materialpaket verkauft, dachte ich mir, ich kann es ja einfach mal ausprobieren und wenn es nichts wird, dann sag ich es keinem.

Also wurde die Anleitung bestellt, die netterweise als PDF Ebook versendet wird, was so ungeduldigen Menschen wie mir sehr entgegen kommt. Ich studierte die Anleitung vorwärts und rückwärts und beschloß, daß ich es wirklich mal probieren kann und bestellte das Materialset für die Puppe Mitzi.

Dank des unwilligen DHL Zustellers (andere Geschichte) dauerte es länger als vorgesehen, aber letzte Woche Montag war mein Material dann endlich hier. Die Familie vernachlässigend zog ich mich zurück und versank vollständig in der Herstellung des Kopfes und des Körpers. Mir war klar, daß wenn ich den Kopf nicht so hinbekam, daß er mir gefällt würde alles in die Ecke fliegen und das wollte ich nicht riskieren.

IMG_7731Erstmal den Mullschlauch zurechtlegen und abbinden. Das war einfach.

Dann kam das wickeln des Kopfes aus Schafwolle im Band. Man sollte möglichst lange Stränge wickeln und das möglichst fest. Natürlich riß mir der Strang mehrfach, aber irgendwie bekam ich dann eine Kugel hin, die relativ gleichmäßig rund war und ich stopfte sie in den Mullschlauch und band ihn zu.

IMG_7732Dann folgte das Abbinden, was ich ziemlich genau nahm, damit der Kopf auch die von mir gewünschten Proportionen hat.

IMG_1237So, ungefähr, man sieht noch das Band, welches am Hinterkopf langläuft, das wurde später noch runtergeschoben.

Dann kam das Beziehen mit dem Puppentrikot, welches vorher in Kopfform zusammengenäht wurde und nach dem Beziehen oben auf dem Kopf händisch festgenäht wird.

IMG_7735Ich hab ziemlich lange gefummelt, damit die Faltenlegung da oben gleichmäßig und nicht zu auffällig wird und dann alles angenäht. Obwohl ich ungern mit der Hand nähe, da ich finde, daß ich das nie ordentlich hinbekomme, war ich mit dem Zwischenergebnis zufrieden.

Natürlich macht ein Kopf noch keine Puppe und darum ging es dann an das Nähen des Körpers und entgegen meiner Abneigung elastische Stoffe zu nähen funktionierte auch das recht gut.

IMG_7736Die gestopften Arme der Körperform und die angenähten gestopften Arme. Die Naht oberhalb der Beine sieht krummer aus als sie ist, aber natürlich ist sie mir nicht gerade genug.

IMG_1238Ausgiebiges Gefluche, Gemotze, Gestopfe, Fingerbrechen und so später hatte ich dann den Kopf an dem Körper befestigt und alles ausgestopft.

Auch wenn es für mein überkritisches Auge eines zu motzen gab, war ich soweit zufrieden, sprich es flog nichts in die Ecke und ich begann die Perücke zu häkeln.

Meine Fresse, Mohair eng zu Häkeln ist auch eher etwas für sehr geduldige Menschen. Aber ich riß mich zusammen, machte und tat, trennte ein bischen, machte weiter, wechselte die Beleuchtung und irgendwann konnte ich vermelden, Perückengrundlage fertig.

IMG_1244Hier im aufgesteckten Zustand noch nicht angenäht. Zwischenzeitlich hatte ich mich trotz großem Respekt an das Aufsticken des Gesichts gewagt und war, oh Wunder, damit auch zufrieden.

Es folgten das Annähen der Perrücke, das Einknüpfen der Haare, das wieder Raustrennen der Haare, das Erneute Einknüpfen etc. pp. Was ich aber auch versuchte, mir reichte das Garn nicht und so mußte die Puppe eine Zwangspause einlegen bis ich neues Garn erhielt.

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Die Pause nutzte ich um die Bekleidung zu nähen, an der Unterwäsche wäre ich beinah gescheitert, habe aber dann alles gegeben und sie hat nun Unterwäsche die zusammengenäht und versäubert ist, mir aber von der Ausführung nicht besonders gefällt. Es gab dann noch eine Tunika und eine Bluse, auch Anleitungen von Mariengold. Die gelangen mir zwar auch nicht zur vollen Zufriedenheit, aber gut genug um sie zu lassen.

Und so wurde nach dem Einknüpfen der letzten Haare, dem Versuch einer Frisur und dem Röten der Wangen aus einem Haufen Stoff und Schafwolle eine richtige Puppe.

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Guckt mal, das Gesicht ist wirklich so geworden, daß ich es angucken mag und das will was heißen, denn bei Puppengesichtern bin ich dermaßen krüsch.

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Die große Tochter hat bestimmt, daß diese Puppe den Namen Lotta tragen muß. Ich hatte die Puppe eigentlich für die Kleinste hier gedacht, bin aber noch nicht schlüssig ob sie meine bleibt.

Als Fazit kann ich sagen, daß es unglaublich Spaß gemacht hat, daß die Anleitung sehr gut war, nur an wenigen Stellen war ich unsicher wie etwas gemeint ist oder am Besten handwerklich umzusetzen ist. Maria, die die Anleitung schrieb, war aber so nett und beantwortet Fragen per Email prombt und ausführlich. (Danke) Meine Ausführung ist mir (jaja!) mal wieder nicht ordentlich genug und ich sehe überall kleinere Fehler, aber das schluck ich jetzt mal. Dumm war es denn Aqua Trickmarker zu benutzen, denn an den Nähten sieht man den schön blau durch. Ich sollte also nochmal mit Wasser nacharbeiten, damit das verschwindet.

Jetzt wollen die Großen bitte sofort auch eine solche Puppe und ich warte mal wieder auf Materiallieferungen.

Wünsche erfüllen – Nähkrams

Letzten Sommer habe ich den Kindern Kissen genäht, den Artikel dazu gibt es hier. Diese Kissen sind dazu gedacht an der Bettseite die Lücke zwischen Gestell und Wand auszupolstern und inzwischen haben die Kinder befunden sie bräuchten noch eins mehr. Als liebende Mutter ist ein Kinderwunsch schon fast Befehl, zumindest wenn es sich um zu Nähendes oder ähnliches geht.

So mit präsentiere ich hier die Modern Bolster Version 2.0IMG_7665Vorderseite

IMG_7666Rückseite.

Das blaue Kissen gehört dem Sohn und ist aus Westfalenstoffen genäht, die ich neulich vom Stoffmarkt Holland mitgebracht habe. Das andere gehört folgerichtig dem Tochterkind und die Stoffe hat sie gemeinsam mit mir bei Frau Tulpe ausgesucht. Das Söhnchenkissen habe ich mit der bewährten Füllung aus den Ikeakissen gefüllt, das Tochterkind hat die Kügelchenfüllung aus dem “alten” Kissen des Söhnchen bekommen, da er auch in dem Vormodell lieber die Ikeakissenfüllung haben wollte. Beide sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Im Oktober 2010 habe ich dem Tochterkind ein Handtäschen genäht. Da ich damals eine Blogpause hatte gibt es das Bild und die Details hier. In letzter Zeit war sie der Ansicht, die Tasche geht nicht mehr, zu klein, zu Hello Kitty, was weiß ich und bat mich ihr eine neue zu nähen. Wir suchten einige Zeit nach einer Anleitung und einigten uns dann auf das Button Flap Purse von Jen Giddens.

Und so sieht meine Umsetzung aus:IMG_7667Die Stoffe haben die Tochter und ich wieder gemeinsam ausgesucht, diesmal im Alsterhaus, es handelt sich ein weiteres mal um Westfalenstoffe.

Eine Innenansicht gibt es auch, da ich aber die Innentasche auf die falsche Seite genäht habe, ohne eben diese im Bild.IMG_7668Die Anleitung war recht simpel, auch wenn ich mir etwas mehr Details/Bilder oder Hinweise gewünscht hätte, wo ich besser vor oder nach dem Nähen bügele oder wie ich gewisse Sachen mache. Mir haben sich die Schritte soweit gut erklärt, frage mich aber wie das bei jemandem ist, der noch nicht soo lange näht.

Das Ergebnis überzeugt die Tochter und sie ist ganz glücklich mit ihrer neuen Tasche, die sie nun auch gerne mit sich rumschleppt.

Als ich vor einiger Zeit beschloß, das fertig genähte Namenskissen unverschämt teuer sind und man das ja wohl selber machen kann, war das erste genähte Exemplar für meine Nichte brüderlicherseits gedacht. Dann mogelte sich das Tochterkind dazwischen und forderte auch eins. Der Mann beschloß, daß alle Nichten gleich sind und auch die anderen eines bekommen müßten. Als wir nun am Wochenende endlich mal den Schwager nebst Familie besuchten um das neue Häuschen zu bewundern, hatte ich am Abend vorher die glorreiche Idee, mal eben schnell noch ein Kissen zu nähen.

Irgendwie habe ich es geschafft und wir konnte beim sonntäglichen Antrittsbesuch die Nichte mit einem Kissen beglücken.IMG_7628Vorderseite

IMG_7629Rückseite

Diesmal habe ich das Kissen ohne Kam Snaps verschlossen dafür aber endlich mal die Klappen beim Hotelverschluß lang genug gemacht, so daß es auch ohne diese hält. Wie immer habe ich die Hülle mit Stoff gefüttert, damit innen keine Nähte offen liegen und die Applikationsstiche geschützt sind. Die blauen Stoffe sind aus der Remix Serie von Anne Kelle für Robert Kaufman, der helle Punktestoff ist ein Tildastoff und das Grün ist ein Kona Cotton Rest.

Und schlußendlich noch ein Sneak Peak woran ich gerade sitze.IMG_7669

Die Idee entstand weil noch einige Reste von des Töchterchens Handtäschchen über waren. Mal sehen wir das fertige Produkt dann aussehen wird.

 

Ein Adventsquilt

Ein kleiner Quilt ist fertig geworden, ein Quilt mit ein bisschen Geschichte.

Im Juni schickte mir die Frische Brise einen Karton voll mit Stoffresten, die von ihren Näharbeiten übrig geblieben waren. Sie näht ganz bezaubernde Sachen, die man hier sogar kaufen kann. Als sie auf Twitter fragte, wer etwas mit den Abschnitten ihrer Projekte anfangen könne, meldete ich mich und bekam nicht nur eine große Menge Stoffabschnitte, sondern auch noch ein Glas selbst gemachte Erdbeermarmelade von Wulksfelder Erdbeeren.

Beim Durchsehen und Sortieren der Stoffreste kam mir sofort ihr erwartetes Adventsbaby in den Sinn. Die Stoffe sagten geradezu “wir wollen ein Quilt für eben jenes Baby werden!” Ich fand das eine angemessene Aussage und folgte dem Ruf nur zu gerne. Ziemlich zeitgleich kam mir dieses Quiltmuster von Elizabeth Hartman in den Sinn, welches ich schon vor einiger Zeit entdeckt und als spannendes Projekt abgespeichert hatte. Angesichts der Stoffe war ich erst etwas unsicher, denn es befand sich kein einfarbiger Stoff bei den geschickten, aber ich wollte so viel möglich eben dieser Stoffe verwenden. Der in großer Menge vorhandene rot-karierte schien aber ein adäquater Ersatz, bzw ein guter Hintergrund zu sein. Die nächste Fragestellung war dann, ob denn der rote Rosenstoff sich nicht mit den Rot des karierten Stoffes beißen würde. Da sie aber auch beide Stoffe zusammen verwendet hatte, beschloss ich, daß das dann hier auch geht.

Die nächste Hürde war, daß noch niemand wusste, welches Geschlecht das Adventsbaby haben wird. Ich hoffte natürlich angesichts des Rosenmusters auf ein Mädchen und nutze einen Samstag, den der Mann mit allen Kindern unterwegs war, zum Zuschneiden der Einzelteile. Ich schneide selten  alle Teile eines  Quilts auf einmal zu, aber die Stoffe, die nur in kleinerer Anzahl vorhanden waren, schnitt ich komplett zu, ebenso eine große Menge für den Hintergrund.

Dann gab es erstmal eine Pause, ich habe was Nähen angeht ja so ein Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom. Ich sehe was, fang das an, sehe was anderes, fange das auch an und muß dann erstmal das andere Nähen usw. usf. Ich nähte ein bischen für mein Baby, für die Großen, es war Sommer, das Baby ließ mich nicht immer nähen, ich hatte keine Motivation, was einem immer so dazwischen kommt.

Ende des Sommers, nachdem ich genug anderen Kram genäht hatte, wollte ich wieder quilten. Das Geschlecht des Adventsbabys stand inzwischen fest, kein Mädchen, was mich bezüglich der Farben noch einmal verunsicherte. Ich kramte in meinem Fundus nach weniger rosa-rot Stoffen, die zu den  vorhandenen und dem Adventthema passen. Ich fand einen grünen, der sich gut machte.

Einige Twitterdamen , die auch Nähen, wurden mit Fotos zu Rate gezogen und gemeinsam wurden die nun vorhandenen Farben auch als jungstauglich abgenickt. Also kamen zu den braunen und roten Sternen grüne hinzu. Ich schnippelte und nähte und schnippelte und konnte endlich die ersten Sterne zusammenlegen. Grün und braun waren recht bald alle und ich wollte angesichts des Geschlechts nicht noch mehr roten Rosenstoff verwenden. Da dies aber nun ein Adventsquilt für ein Adventsbaby werden sollte, kam mir die Idee, das etwas gold/gelb/weißes mit hinein muß. So ging ich auf die Suche und wurde bei Karstadt fündig.

Ein abgetönter weißer Stoff mit ganz zartgelber Musterung fand seinen Weg als weitere Sterne in den Quilt.

Ich kam dann auch mal auf die Idee, die fertigen Teile zusammenzulegen und mir Gedanken über die Endgröße zu machen, was ich bisher vermieden hatte, mir war nur klar, so groß wie die originale Anleitung wollte ich für so einen kleinen Menschen nicht nähen. Als ich also ausgelegt hatte und überlegte, welcher Stern an welche Stelle soll, konnte ich dann auch mal abschätzen, unter der Berücksichtigung der noch vorhandenen Stoffe, wieviel Teile ich noch brauchen würde. Gesagt getan, aus den Einzelteilen wurden Blöcke, aus den Blöcken Reihen und daraus das fertige Quilttop. Angeschaut, ausgemessen und für zu klein befunden. Fast alle der fertigen Quilts mit diesem Muster waren ohne Rand, da dies so auch nicht vorgesehen ist. Ich grübelte und beschloß, es muß einen Rahmen geben, damit der Zwerg etwas länger etwas von der Decke hat.

Darauf folgte mein Einkaufstag mit viel Frustration und großer Erleichterung, nachzulesen hier. Die dort erstandenen Stoffe und den aus dem Fundus, der zu der Rosenserie gehört, schob ich hin und her bis ich ein Design hatte, was mir gefiel. Nicht ohne mich mehrfach bei einer dreifachen Jungsmutti rückzuversichern, daß das geht.

Das Grün was hier nun in der Rückseite verwendet wurde, sollte erst die schmale Einfassung (Binding) des Quilts werden, dann der braungemusterte von der Rückseite, aber nachdem ich den hellen Rand um die Sterne genäht hatte, fand ich beides doof. Mir war klar, daß ich nicht eine einfache Rückseite haben will und dass ein Stern drauf soll. Somit fanden sich die beiden Stoffe dort wieder.


Hier nochmal im Detail zu sehen: bei dem braunen Stoff fiel ich wieder in die Unsicherheit, ob er wegen des Rosa-Anteil denn geeignet sei, aber die nette Dame bei Karstadt meinte, ich hätte den Stoff, das Braun sei perfekt und das bischen Rosa mache nix.

Einen Tag ohne Krabbelbaby brauchte es, bis ich aus Vorder- und Rückseite sowie dem Vlies ein Sandwich gesteckt hatte und dann ging es ans Quilten. Ich hatte mich für gerade Linien entschieden. Zum einen um dem Quilt ein bisschen das Verspielte zu nehmen und zum Anderen weil ich gerne meinen Obertransportfuß dafür ausprobieren wollte.

Blieb nur noch das Binding, der braune Stoff gefiel mir nicht mehr soo gut dafür, der grüne war verbraucht und war mir irgendwie doch zu frisch für einen wohlig warmen Adventquilt. Nochmal konferierte ich per iMessage mit der Freundin mit den Söhnen und machte dann am nächsten Tag einen weiteren Ausflug zum Alsterhaus, in der Hoffnung, daß die Westfalenstoffe fertig gezählt seien. Dort fand ich den Sternchenstoff.

Sternchen zu Sternen fand ich super, also kam er mit und wurde angenäht. Zwei Abende und einen wund gestochenen Finger später war alles fertig und ich konnte den Quilt waschen, trocknen und bügeln.

Alles was noch fehlte war das Fotoshooting fürs “Archiv” und wie ich mal in einer anderen Quiltanleitung las “Put a cute Baby on it”.

Leider hatte letzteres zur Folge, daß am Ende noch ein Erdefleck auf der Rückseite landete und ich durfte das Waschen, etc. nochmal wiederholen.

Vorgestern Abend half mir dann das Tochterkind beim Gestalten einer Karte und ich konnte das Päckchen fertig machen. Gestern ging es in die Post und heute kam es an und gefällt.

Nach langer Zeit mal wieder – Deutsche Handarbeitsmagazine gekauft

[Warnung: eigentlich wollte ich nur kurz etwas zu zwei Heften schreiben, die ich neulich erworben habe, um meine Kritik besser zu verstehen habe ich voweg meinen Anspruch und woher der kommt aufgeschrieben, wem das zu lang ist, der scrollt einfach runter, dorthin wo die Bilder sind.]

Ich liebe Magazine, Illustrierte, wie man früher sagte, und ich liebe Handarbeiten. Als ich noch jung war, hab ich mir regelmäßig die Verena gekauft, hab ungeachtet von Maschenprobe, Garnstärke oder was auch immer, munter Modelle nachgestrickt und jedes Heft brav aufgehoben. Da ich ja gerne mal jeden Mist ausprobiere, gab es auch noch andere Hefte, zum Basteln, Häkeln oder was weiß ich. Irgendwann flogen fast alle Ausgaben weg, es entsprach nicht mehr meinem Geschmack und Stricken/Häkeln war mir nicht mehr so wichtig. Außer mal einem sporadischen Paar Socken oder Geschenken für Babys von Freunden geriet das Stricken in den Hintergrund.

Als dann das Tochterkind da war und ich nach Monaten durchwachter Nächte mal wieder klar denken konnte, kam das Bedürfnis, mit den Händen zu gestalten zurück. Ich begann, mich wieder nach Strickmustern umzusehen. Die erste Anleitung, die mich wieder interessierte war eine englische. Da das dazugehörige Buch fand ich unglaublich teuer. Ich war ja nur gewohnt, für ein paar Mark ein Heft zu kaufen. Also googelte ich nach der Anleitung, bzw. nach der Möglichkeit das Buch oder die Anleitung günstiger zu bekommen. Der große Vorteil zu meinen Strickjahren zuvor, damals, als ich noch jung war hatten wir ja nix, auch kein Internet.  Ich fand natürlich nicht die Anleitung (und habe das Buch im Endeffekt dann auch selber gekauft), aber ich entdeckte die Welt der Strickblogs. Da ich nach einer englischsprachigen Anleitung suchte,  hauptsächlich die der amerikanischen Strickblogs. Heissa was für ein Wunderland.

Die Berührungsangst mit den englischsprachigen Anleitungen war trotzdem groß. Meine Englischkenntnisse schätze ich eher nicht so gut ein und die Fachbegriffe des Strickens waren mir ein Buch mit sieben Siegeln. Mit der wunderbaren Liste von Wolle und Design, meinem Sturkopf und viel Geduld wagte ich mich trotzdem an die Anleitungen und war verfallen. Ein großer Teil der Anleitungen war so viel moderner und hübscher als das, was auf dem deutschen Markt zu bekommen war. Stricken war zu der Zeit als ich wieder anfing in den USA wieder modern, auch für junge Leute, weit ab vom “Oma und Ökos stricken” in Deutschland. Das spiegelte sich wiederum sowohl in den Anleitungen, den Garnen (welch Traumgarne es Übersee gab und gibt) und vorallem in dem Drumherum wieder. Die Strickblogger, dort, unzählige, viele untereinander bekannt, befreundet und Stricktreffen eine normale Sache.

Durch das Lesen vieler amerikanischer Strickblogs wurde ich nicht nur auf Einzelanleitungen, freie Anleitungen im Netz, sondern auch auf amerikanische Strickmagazine aufmerksam. Zeitweise hatte ich drei bis vier davon im Abo. Sie waren jünger, ausführlicher und viel spannender als das was man auf dem deutschen Markt kaufen konnte. Neben den Anleitungen gibt es immer einen redaktionellen Teil, Berichte, Produktvorstellungen, Techniken erklärt.

Ich fröhnte also fröhlich meinem Hobby und das vorzugweise mit Materialien und Inspirationen die nicht aus Deutschland stammten. Doch nicht nur ich, sondern auch einige andere schnupperten in die Strickwelt vom anderen Ende der Welt. In den letzten Jahren haben einige ausländische Garne Einzug in die deutschen Strickläden gehalten. Amerikanische und Britische Anleitungen sind teilweise nun vor Ort zu finden und auch die deutschen Zeitschriften öffnen sich seit einiger Zeit dem moderneren Interessen der jüngeren Handarbeiter.

Trotzdem begeisterte mich nichts so richtig was auf dem deutschen Markt zu bekommen ist und deutsche Strickanleitungen blieben meistens liegen.

Nun stolperte ich letztens im Supermarkt (!) bei den Zeitschriften, die ich trotz aller Möglichkeiten des Internetz immer noch liebe um sie abends im Bett zu lesen, über ein Strickmagazin, der Designerin die mich damals auf den englischen Strickpfad schickte.

Die Designs wie man sie von ihr kennt, klar, schlichter, traditionell britisch beeinflußt und schön. Die Anleitungen sind gut verständlich, aber weniger ausführlich wie man das von (den originalen und anderen) englischen Anleitungen kennt. Es gibt einen kleinen readktionellen Teil mit Produktvorstellungen, einem Artikel, einer Fragenrubrik und ein wenig Technik, die man für die Anleitungen braucht. Unter dem Strich kann man sagen ein rundes Magazin, wenn man nur die Anleitungen möchte, mir etwas zu mager aber ich bereue nicht, es gekauft zu haben. Einziger Manko, daß alle Modelle natürlich nur mit Garnen von Debbie Bliss gestrickt wurden und zu den verwendeten Garnen weder die Zusammensetzung noch die Lauflänge/Maschenprobe mitgeteilt wird.

Im Zuge der Entdeckung der amerikanischen Handarbeitswelt, schlich so langsam auch das Nähen bei mir ein. Eigentlich zunächst das Erstellen von Quilts. Und das nur weil 2006 bei unserem USA Aufenthalt neben den Strickbüchern ein Quiltbuch stand was mich anlachte. Ich nahm das mal mit und dachte mir, das sei was für später, wenn die Kinder groß sind und ich viel Zeit habe. Lange Rede kurzer Sinn, durch ein anderes Buch animiert begann ich 2007 meinen ersten Quilt und verfiel in dem Jahr dem Nähen. Genau wie beim Stricken war da die bunte Wunderwelt Internet größte Inspiration und Anleitungslieferer. Ich war recht unerfahren im Nähen, läßt man mal außer acht, daß ich in der 9. Klasse Nähen in der Schule hatte, irgendwann mal bockig versuchte Teddys zu nähen und im Studium noch mal einen VHS Kurs besuchte. Ich hatte also kaum genäht, keine Erfahrung und meine Maschine war aus den 60ern. Das hielt mich aber nicht ab, alles mal auszuprobieren, auch mal einen Mantel für das Kind, ein Kleid und diversen Kleinkram. Denn der Vorteil der Anleitungen aus den USA besteht zweifelsfrei darin, daß sie geschrieben werden als wäre man drei Jahre alt. Es wird fast immer alles ausführlich erklärt, sowohl in freien Anleitungen, als in den Büchern oder verkauften Einzelschnittmustern. Toll, genau was ich brauche, sag mir was ich machen soll und ich mache es.

Burda und Ottobre hatte ich dann auch mal gekauft und verzweifelte an den rudimentär beschriebenen Nähanleitungen, wußte oft nicht was die von mir wollen und schmiß den Kram frustriert in die Ecke. Farbenmix probierte ich auch, etwas ausführlicher sind deren Anleitungen schon, aber auch unbefriedigend für mich, als ich noch weniger Erfahrung hatte. Ich blieb also auch beim Nähen dem amerikanischen Markt (und den Blog, ja was für wundervolle es da gibt und erst die Stoffhöker, wow.) treu und nähte vorzugsweise mal hier mal da einen Quilt und diversen anderne Kram.

Nun ist das Nähen ja die heiße Scheiße unter “Muttis” – man näht dem Nachwuchs farbenfrohen möglichst individuellen Kram und wenn man schon dabei ist, macht man auch noch Spielzeug, Alltagskram und auch anderen Dekotüddel. Sehr gut zu beobachten in der deutschen Bloggerwelt, aber auch in den Buchhandlungen. Zum einen findet man einige der Bücher die ich schon jahrelang besitze ins Deutsche übersetzt, zum anderen gibt es plötzlich mannigfaltige Bücher zum Thema Nähen, Quilts nähen, Taschen(!) nähen,  Deko nähen (allen voran Tilda und Klons), Kinderkrams nähen und neuerdings habe ich sogar lustig bunte Einzelanleitungen gesehen. Da war es ja nur eine Frage der Zeit bis sich der Zeitschriftenmarkt bezüglich der Nähmagazine dem Trend anschließt. Neben den bisher klassischen und für mich zu biederen Patchwork/Quiltmagazine fand ich letztens folgendes Heft.

Die verwendeten Stoffe ließen mich das Magazin fast wieder zurück stellen, vieles war mir zu süß, zu niedlich. Aber auch da bin ich mal wieder leicht snobbistisch, verarbeite ich doch am liebsten  moderne Quilting Cottons von, natürlich, dem amerikanischen Markt. Mitgenommen habe ich das Heft dann, weil doch einige Accessoirs und Decken und Klamöttchen als Schnittmuster drin sind, die ich ansprechend finde. Klar, kann man für einiges die Schnitte selber entwerfen, sind oft nicht schwer, aber auch wie beim Stricken, agiere ich lieber nach dem Motto, sag was ich machen soll, ich setze das dann so oder so ähnlich um. Und bei einer Patchworkdecke ist es zB total arbeitserleichternd wenn schon jemand anders die Stoffstückgrößen ausgerechnet hat. Ich hab dann mal die Anleitungen studiert und festgestellt, daß sie Hand und Fuß haben, aber nur, wenn man schon Erfahrung hat. gerade bei den Quilts wird nur Beschrieben wie man das Top näht, aber nicht wie man daraus einen kompletten Quilt generiert. Bei einigen anderen Anleitungen fehlt die Angabe der Nahtzugabe und die Beschreibungen sind in gewohnt deutscher Manier recht knapp gehalten. Also nichts für Nähanfänger, zumindest nicht, wenn sie die Modelle alleine und ohne Hilfe nachnähen wollen. Interessant fand ich, daß die Anleitungen fast alle nicht von der Redaktion des Magazins erstellt wurden, sondern von Inhabern bzw.Mitarbeitern von Patchwork-/ oder Stoffläden. Schön, daß der jeweilige Shop auch mir URL angegeben wird, so daß ich in einer ruhigen Minute diese mal absurfen und inspizieren kann. Für die Modelle kann man auch bei eben diesen Shops komplette Materialpakete bestellen. Find ich gut, wenn man das genau so wie abgebildet nachnähen möchte. Sonst sucht man sich ja einen Wolf, vor allem, weil nur einmal angegeben wurde welcher Stoff von welchem Hersteller verwendet wurde. Unter dem Strich, bin ich auch mit diesem Kauf nicht unzufrieden, hätte mir ein bischen mehr gewünscht, aber das Leben ist ja schließlich kein Wunschkonzert.

Fazit, ich werde bestimmt mal wieder mit offenen Augen die Regale mit Handarbeitsmagazinen anschauen, aber Hauptquelle bleiben für mich die Bücher in Originalsprache sowie die amerikanischen Strick-/Näh-/Quiltmagazine die ich auf Papier und Digital im Abo habe bzw. freie Onlinepublikationen. Für andere, die weniger Snob-Allüren haben als ich, sind diese Hefte aber bestimmt toll und gut zu nutzen. Man kann zumindest ein Blick reinwerfen.

Yesterday Karstadt made my day

Ich näh grad was, etwas was ich hier noch nicht zeigen mag und kann. Einen kleinen Quilt, ich probier da was aus. Dafür brauche ich noch Stoff für die Rückseite und die Einfassung. Das was ich da habe ist nicht genug oder zu klein. Da ich zum Teil Stoffe von Westfalenstoffe verwendet habe, wollte ich etwas von denen dazu kaufen, damit es farblich harmonisch wird. Diese Stoffe gibt es nicht überall. Eine Suche auf der Website brachte viele nette Kruschläde am Rand und um Hamburg herum aber nur zwei die in einer machbaren Entfernung sind. Der eine davon ist ein Stoffladen mit einem eigentlich ganz netten Stoffsortiment, aber eine Inhaberin die ich als launisch und unfreundlich empfinde. (Mein zur Zeit Lieblingsladen führt die Stoffe nicht). Also schaute ich auf der Seite des besagten Ladens wieviel Auswahl sie haben und fand, daß es ausreichend war. Bevor ich mich und das Baby dann aber umsonst antüddelte und den etwas weiteren Weg mit dem Bus auf mich nahm rief ich extra an um nachzufragen ob das Online-Shopangebot dem im Laden entspräche. Ja bis auf eine wenige Ausnahmen sei eigentlich immer fast alles da. Gut genug, fand ich, um den Weg auf mich zu nehmen. Angezogen, Baby eingepackt und los.

Als wir ankamen bemerkte ich die fehlende Bank vor der Tür um dann den Aushang im Fenster zu sehen, daß der Laden noch diese und nächste Woche geschlossen sei, wtf. Ich hatte doch extra angerufen, gesagt, daß ich später vorbei komme, wieso hat sie (die Inhaberin) nix gesagt? Mir dämmerte, daß wohl eine Rufumleitung vom hiesigen in den recht neuen Laden im Rheinland bestehen muss. Trotzdem hätte man doch evtl. sehen können woher ich anrufe und mich informieren können.

Ok ich schluckte meinen leichten Ärger hinunter und beschloss, daß es von dort wo ich war nun auch kein Akt wäre noch in die Innenstadt zu fahren, was ich im Vorfeld eigentlich ausgeschlossen hatte, da im Alsterhaus die Auswahl an Westfahlenstoffen nicht so groß ist und die restliche Auswahl an Stoffen entweder sehr teuer oder unpassend ist. Egal, ich war unterwegs und ich hatte eine Mission, den fehlenden Stoff zu erlangen.

Angekommen im Alsterhaus fuhr ich frohgemut in die Handarbeitsabteilung und sah schon von weitem, daß die Regale wo diese Stoffe sonst liegen anders aussah. Nämlich so:

Völlig konstertiert, mit wirrem Haar, dem Kinderwagen, irrem Blick und müder Stimmt, fragte ich das anwesende Verkaufspersonal was denn mit ihren Westfalenstoffen passiert sei. Ich bekam eine eher patzige Antwort, daß die gezählt würden, da man mit denen gerade Inventur mache. Häh? Was? Im Oktober? Paah. Naja man sagte mir ich könne ja morgen wieder kommen, was ich mit einem meinerseits von Müdigkeit getragenen auch eher patzigen und leicht entrüsteten “Nääää, ich fahr doch nicht morgen nochmal quer durch die Stadt”, begleitet vom demonstrativen Kinderwagen vor mir hermanövrieren beantwortete. Es kann sein, dass ich ein gleichgültiges Schulterzucken wahr nahm, oder auch nicht. Zumindest fühlte ich mich etwas vor die Wand gelaufen. Man versuchte noch, eher unmotiviert mir was anderes zu verkaufen und ich ließ mich auf ein Stück Tilda Stoff ein, der das passenden Grün für die Einfassung zu haben schien. Ich verließ den Laden und obwohl von Schlafmangel leicht erschöpft und dazu unterzuckert, da ich ja nicht vorhatte so lange unterwegs zu sein, machte ich mich auf zu Karstadt um dort in der recht gut ausgestatteten Stoffabteilung nochmal zu schauen. Wenn ich einmal eine Mission habe, will ich die auch durchziehen. Diese lautete, nicht ohne Stoff zurück und so kehrte ich kurz beim Kaffeehaus meines Vertrauens ein, holte mir einen Kuchen und einen Kaffee zum mitnehmen und trottete weiter. Das zwischenzeitlich etwas unleidliche Baby schlief nun.

Ankunft Karstadt, zwei Verkäuferinnen, ein umlagerter Schneidetisch, ein geflöhter Tisch der Stoffe von Free Spirit, keine braunen Tilda Stoffe und die restlichen Patchworkstoffe eher zu piefig. Ich parkte das Baby am Tisch, stellte den Kaffee daneben und wuselte durch die Stoffe, mein Probestück des Quilts in der Hand, mal hier mal dort anlegend, mal einen Stoffballen rauszerrend um ihn dann genervt wieder zurück zu stopfen. Nebenbei hörte ich schon wie trotz des Andrangs die beiden Damen der Abteilung immer noch nebenbei einen guten Rat mit verkauften und super freundlich blieben.

Endlich war der Schneidetisch leer, in den letzten Zügen hängend fragte ich die eine der beiden Fachfrauen ob der Stress nun vorbei und sie mir helfen könne. Ich erklärte mein Anliegen, legte mein Probestück vor und beschrieb was ich mir als ergänzenden Stoff vorstellen könne. Nebenbei ließ ich noch meinen Frust los, wegen des geschlossenen Stoffladens und der leer geräumten Regal im Alsterhaus, zeigte sogar das obige Foto. Konnte sie gar nicht fassen die gute Frau, daß dort wegen der Stoffe Inventur gemacht würde. Egal, sie schien es nun als ihre Mission anzusehen mich glücklich zu machen. Rannte hier hin, dorthin, zog mich hinter sich her, wühlte unter den Tischen und versuchte mit mir etwas passendes zu finden. Beratschlagte, überlegte wie man die gewünschte Kombination hinbekommen könnte und war mehr als nur bemüht. Ganz großes Kino. Im Endeffekt passte keiner der braunen oder roten Stoffe wie es mir gewünscht hatte. Aber wir fanden etwas hübsch neutrales für die Rückseite. Als ich dann noch erwähnte aus der Westfalen Serie einen Stoff zu haben, den ich aber wegen des Rosa-Anteils nicht in dem Quilt verwenden wollte, sagte sie, daß das Quatsch sei und bestärkte mich den schon vorhandenen zu nutzen. Ich ging dann also nur mit dem Rückseitenstoff, keine große Summe, aber ich war glücklich.

Normalerweise bestelle ich viele meiner Stoffe, kaufe gerne im Stoffladen “um die Ecke” oder anderen kleinen Läden dieser Art. Zu Karstadt gehe ich meist nur wenn ich Kurzwaren brauche oder einen einfach Standardstoff. Trotzdem ist mir voher schon aufgefallen, daß gerade die zwei Damen die dort gestern waren, einen mit Leib und Seele beraten. Nix mit anonymen Warenhaus, Personal unmotiviert und unfreundlich. Es war fast so als wäre ich im kleinen Laden um die Ecke. So stelle ich mir Servie vor, so liebe ich das und so komme ich auch immer wieder, selbst wenn Karstadt nicht unbedingt die Stoffe führt die meine erste Wahl sind.

(Obwohl die sehr bemüht sind auch moderne und gewünschte Stoffe ins Sortiment zu bekommen und dort und vorallem im Alsterhaus dem neuen Trend, wir nähen uns Schnickeldi aus teuren Stoffen folgen und inzwischen einen Teil Stoffe anbieten, die es sonst nur in kleineren speziellen Stoffläden gab)

Danke liebe Damen aus der Stoffabteilung im Karstadt, ihr habt mir den Tag gerettet und ich bin mit einem Lächeln im Gesicht aus der Stadt gefahren.

Wohnt jetzt hier

Schaut mal,

knuffige Füße

Ein langer dünner Schwanz

Ein freches Gesicht

Ergibt zusammen einen Sock Monkey

Wenn ich das richtig verstehe ist der Sock Monkey in den USA ein Klassiker. Schon oft stolperte ich in der ein oder anderen Form im Internet über das lustige Kerlchen.

So sieht das klassische Original aus, aber ich find den nicht so hübsch. Es gibt diverse Anleitungen sowohl zum Nähen oder Stricken im Netz um sich seinen eigenen zu machen, sogar als Materialpaket mit der Socke aus denen er ursprünglich gefertigt wurde.

Ich bin dank meiner neuen Leidenschaft Pinterest über diese Anleitung gestolpert und dachte das müsse ich mal probieren. Das klang erstmal einfach. Die größte Herausforderung war das Finden einer geeigneten Socke. Sie darf nicht zu dünn und nicht zu elastisch sein und außerdem sollte weder die Sockengröße noch der Hersteller draufgedruckt sein.

Nachdem ich letztens beim Vorbeigehen an einem Kinderladen einen Sockmonkey mit langen Beinen und Armen sah, beschloß ich, daß ich auch lieber Kniestrümpfe als Socken verweden mag. Gestern wurde ich endlich fündig und brachte das Paar mit nach Hause.

Das eigentliche Nähen ist mit einer Jerseynadel, einer Maschine mit einem elastischen Stich und wenn möglich einem Obertransport (wegen der Streifen) nicht besonders schwer. Ich persönlich bin kein Fan von Handnähen und tat mich mich dem Anbringen der Extremitäten und der Ohren etwas schwer, aber im Endeffekt find ich den Affen dann doch ganz gelungen. Sollte ich mich nochmal aufraffen können, das Gefummel ein zweites Mal auf mich zu nehmen, würde ich für die Nähte kein weißes Garn mehr nehmen und voher darauf achten, dass die Socke beim Dehnen nicht so offen maschig aussieht. Aber das war es auch schon an Kritik.

Und was sagt ihr so?

 

Das Baby bekleiden – Nähkram

Da ich nun eine neue Nähmaschine besitze, dachte ich mir, ich könne mal meine Angst vor Jersey beiseite legen und versuchen damit etwas brauchbares zu nähen. Dachte ich so, ließ aber keine Taten folgen.

Bei einem meiner Besuche bei Glücksmarie stolperte ich dann über diese Jacke aus  der Zwergenverpackung von Farbenmix. Sie hing da so unschuldig rum, in türkis geringelt und rot und sah einfach herzallerliebst aus. Eigentlich mag ich die Anleitungen von Farbenmix nicht besonders, aber die Jacke hatte es mir nunmal angetan. Ich sinnierte so mehr oder weniger laut vor mich und wurde von der Mitarbeiterin von Glücksmarie aufs heftigste motiviert, daß ich das schon hinbekommen würde. Um mich nicht zu sehr herauszufordern wählte ich als Material zum Nicki einen Flanellstoff als Futter, in der Hoffnung, daß wenn der Nicki mein Nähen zu sehr verziehen würde, der Flanell dem Ganzen dann etwas Form zurück geben könnte. Lange Rede, kurzer Sinn. Nach einigen Tagen, etwas Getrenne und etwas mehr Gefluche, konnte ich das Jäckchen als fertig präsentieren.

 

Mit dem Ergebnis bin ich so lala zufrieden, es gibt da eine Beule, die mir nicht behagt, aber im großen und ganzen ist es okay.

Nach dem Beenden einer Näharbeit ist ja meistens vor einer Näharbeit. Und da ich wegen der Fotoanleitung zu dem Jäckchen mehr auf Farbenmix unterwegs war als in den Monaten zuvor stolperte ich über die Ankündigung der Zwergenverpackung Vol. 2. Darin enthalten ist die Anleitung für einen Overall. Ich liebe Overalls und dachte mir, leicht übermütig geworden, na den kann ich ja auch mal probieren. Diesmal mit Frottee außen und tatsächlich Jersey innen. Ich war gewillt, das ganze bei Nichtgelingen als teures Experiment abzutun und legte los. Was soll ich sagen, ich mußte aus diversen Gründen häufiger und zeitraubend trennen, aber unter dem Strich bin ich mit dem Endergebnis ziemlich zufrieden. Auch diesmal gibt es ein zwei Kleinigkeiten, die ich gerne etwas sauberer gehabt hätte. Aber wie meine Freundin immer sagt, das fällt wahrscheinlich außer mir niemandem auf. (Hoffe ich wenigstens). Also ohne weiteres Aufheben, hier der Kuschelanzug.

Und weil ich ja doch ein klitzekleines bischen Stolz bin und wegen Übermuts gleich nochmal versucht habe Jersey auf Frottee zu applizieren, gibt es hier noch ein Detailbild, auf dem man hoffentlich die Farben des Futters besser erkennt.

Man beachte bitte auch die Einfassung aus Jersey, die unter anderem Schuld am Auftrennen war.

Weil ich neben Mann und Kindern und Baby und Katze und Haushalt irgendwie immer noch nicht wirklich ausgelastet war und der Overall einfach so dann fertig war, meinte ich, ich könne dann jetzt ja mal was nähen was nur aus Jersey besteht. Also ging ich ein weiteres mal (nein ich wohne noch nicht dort) zu Glücksmarie und kaufte Stoffe um die Elfentunika aus der Zwergenverpackung 2 zu nähen.

Mit nur wenig Fluchen, ein bischen Geduld und viel geschenkter Zeit, in der man mir die familiären Pflichten erließ, wurde diese auch recht zügig fertig. Da mir nicht gefiel, daß der Rockteil nur gesäumt werde sollte und weil ich das Oberteil aus Sweat genäht hatte, habe ich kurzerhand den Jersey der nur zum Einfassen gedacht war dazu verwendet den Rockteil zu füttern. Sprich, ich habe einfach den Rock zweimal genäht und beide Röcke dann zusammengenäht um das Ganze dann als ein Teil an das Oberteil zu nähen. Mir gefällt noch nicht so gut wie der Futterstoff da unten rauslugt, deswegen werde ich das nochmal langsteppen. Dazu habe ich die Tunika aber erstmal gewaschen, denn bei diesem Projekt habe ich die Stoffe nicht vorgewaschen.

Und weil ich grad so dabei war, habe ich dann noch mein wirklich allererstes Jerseyprojekt wieder rausgekramt und nochmal den Kampf mit der Zwillingsnadel aufgenommen um dieses endlich unten mal zu säumen. Somit ist mein erstes Amelinchen auch fertig geworden. Aber da ich so knapp gesäumt habe, wellt es sich unten und ich bin am überlegen ob ich das nochmal ändere. Gut geklappt hingegen hat der erste Versuch mit Bündchenware. Finde ich jedenfalls. Aber seht selbst.

 

So und nachdem ich das alles mal ausprobiert habe und das Baby wirklich grad nicht noch mehr neues Zeug braucht, kann ich mich ja vielleicht mal aufraffen und endlich den Quilt für meine Mama fertig nähen.

 

 

 

Modern Bolster

Während unseres Sommerurlaubs gabs auf dem Rückweg einen Stop in Bonn. Auch wenn ich dort nicht gerne gewohnt habe gibt es so ein zwei Sachen die ich hier vermisse. Eine davon ist Knauber. Man bekommt dort ziemlich viel von dem was das Herz begehrt und dieses Jahr mußte ich feststellen, daß es inzwischen auch eine kleine Auswahl an Stoffen und Schnittmustern gibt. Dabei entdeckte ich diese Kissen die zur Verkaufsförderung fertig genäht als Ausstellungsstücke drapiert waren. Die Mid West Mod Pillows von Amy Butler (ein auslaufendes Schnittmuster und auf der offiziellen Website auch nicht mehr zu finden).
Das in der Sammlung enthaltene Modern Bolster Kissen schien genau das zu sein, was ich benötige um dem Sohn die Seite seins Bettes etwas bequemer zu machen, also kaufte ich das Schnittmuster. Das Ausstellungsstück war nicht mit Fasern sondern mit Styroporkugeln gefüllt. Diese findet man bei Knauber beim Holzzuschnitt, aber ich beschloß dann diese nicht mitzunehmen.

Wieder zu Hause ging ich auf der Suche nach geeignetem Stoff und nahm das zum Anlass mal wieder in Läden vorbeizufahren, die ich selten aufsuche. Ich habe zwei große Kinder, also war klar, ich brauche für jeden ein eigenes Kissen. Immerhin schlafen sie beide in dem Etagenbett für dessen Rückseite das Kissen gedacht ist. Den Stoff für das Tochterkind fand ich bei Frau Tulpe, ein eigener Stoff der von Kokka hergestellt wird. Sie half natürlich fleißig beim Aussuchen mit.

Für den Sohn fuhr ich zu Fadenlauf, ein Geschäft, daß ich das letzte mal vor deren Umzug besuchte. Aus reiner Nostalgie und natürlich weil er mir so gut gefiel wurde es ein Apfelstoff von Graziella. Da mir aber ein Stoff alleine zu langweilig war, gab es dazu einen Punktestoff von Westfalenstoffe.

Es ist eher Zufall, daß beide Kinder Stoffe mit Äpfeln und Punkten bekommen haben, nicht zufällig ist allerdings die Farbauswahl ich fand es muß in das Kinderzimmer passen.

Die Konstruktion der Kissen ist recht interessant. Innen befindet sich ein Innenkissen aus einfacher Baumwolle, welches gefüllt wird und das äußere ist die Hülle, die mit einem Reißverschluß geschlossen wird.

Ich finde ja Reißverschluß einnähen immer noch aufregend und bin immer noch stolz wenn es relativ gut gelungen ist. Hier sieht man den des pinken Kissens oben an der Kante wenn man genau hinschaut.(Eigentlich ist er hinten unten, aber hier zu Demonstrationszwecken so hingelegt)

Ein wenig Kopfzerbrechen machte mir die Füllung, denn die Idee mit den Kügelchen fand ich dann doch gut. Natürlich erst als ich wieder zu Hause war und  darum fuhr ich zum hiesigen Idee Markt und zu schauen was es da gibt. Ich wurde fündig und brachte zwei 10l Türen Granulex Ultralight mit. Diese zwei reichten absolut nicht aus und so besorgte ich Nachschlag und beliess es aufgrund des hohen Preises bei drei Tüten Füllung.

Die Standfestigkeit ist damit nicht so optimal, aber zum Anlehnen ist es genau richtig, ansonsten wäre es zu fest, da sonst nur noch wenig Verdrängung möglich wäre.

Für das Kissen der Tochter wollte ich eine preisgünstigere Lösung und ich erinnerte mich, daß mir der momentane Stoffladen meines Vertrauens erzählte, daß die Innenkissen von Ikea perfekte Füllwatte enthielten und recht günstig sein. Also ein weiterer Ausflug und zur Sicherheit kaufte ich fünf der Inlets. Daheim schnitt ich sie zusammen mit der Tochter auf und mit dem Inhalt von  knapp drei Kissen war ihres perfekt gefüllt.

Auf dem Bild erkennt man auch schön die abgesteppten Außennähte die dem ganzen mehr Formstabilität geben.

Die Füllung von Ikea ist wirklich super, klumpt beim Stopfen nicht zusammen, wird also kein harter Ballen, hat hohe Elastizität und das ganze fertige Kissen fühlt sich wunderbar an. Es ist ungleich schwerer als das Kügelchen gefüllte aber es soll ja auch nicht rumgeschleppt werden.

Die Anleitung war gewohnt klar und verständlich, man kann ihr perfekt folgen. Aber so sind ja die meisten englischsprachigen Schnittmuster die ich benutze.

Fazit, ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und die Kinder glücklich.

Aufbewahrung für Nähzubehör

Seid ich die neue Maschine habe suche ich nach einer intelligenten Aufbewahrungsmöglichkeit für den Kleinkram den das Nähen so mit sich bringt. Garnrollen, Schneide- und Markierwerkzeug, Nadeln, Spulen, Bänder etc. Eine von mir favorisierte Box konnte nicht geliefert werden, die Alternative die vor kurzem hier ankam ist zu groß und unhandlich zum Verstauen.

Nähkörbe und klassische Nähkästen gefallen mir nicht und sind oft auch inkompatibel mit unseren Regalen. Gestern ging ich durch einige Läden für Deko- und Kruschkram, fand aber nichts. Interessanterweise sagten mir gestern zwei Angestellte in zwei unterschiedlichen Läden, die nichts mit Nähen zu tun haben, daß sie auch auf der Suche nach geeigneter Aufbewahrung seien. Selbst die Inhaberin eines Onlineshops für Quiltbedarf ist immer noch auf der Suche wie sie in einem Telefonat mitteilte. Es scheint also nicht so ein unübliches Problem zu sein, den ganzen Krempel vernünftig unterzubekommen.

Es geht ja auch nicht einfach irgendeine Dose oder Kiste, es muß schon eine Box mit verschiedenen Fächern sein, damit nicht alles durcheinander fliegt.

Mein letzter Versuch etwas bezahlbar, stabil und nicht so hässliches zu bekommen, endete im Ikea. Seht selbst:

Und weil es so schön ist, hier nochmal von vorne:

Funktional, wie ich finde formschön, stapelbar und durchsichtig für den schnellen Einblick. Ich bin begeistert und glücklich eine Lösung gefunden zu haben und ärger mich fast erstmal nur zwei der Boxen mitgenommen zu haben.

Ach und welche Boxen das sind, errät man erstmal nicht. Es handelt sich um Krus Aufbewahrungsboxen aus der Ikea Küchenkramsabteilung, die es in drei Größen gibt. Dieses Modell ist das für die Aufbewahrung von Teebeuteln. Die Trennsteige sind rausnehmbar, so daß man sich den Innenraum flexibel gestalten kann. Wer also auch auf der Suche ist und nicht unbedingt einen großen Nähkasten, – koffer oder ähnliches erwerben will, der wird hier fündig.

Projekt Krabbeldecke

Wie erwähnt hab ich ne neue Nähmaschine. Wie das mit neuem Spielzeug so ist, möchte man ja am liebsten dauernd damit rumspielen, in diesem Fall also nähen. Da mein Baby und auch der Rest der Familie aber anderes im Sinn hatte als mir Nähzeit zu gewähren kompensierte ich das mit dem ausgiebigen Lesen von Nähforen, Webseiten und Blogs zu dem Thema. Dabei stolperte ich über die Cathedral Window Baby Playmat.

 Die Konstruktion einfach und genial zu gleich, das Ergebnis beeindruckend und überhaupt eine Technik die ich noch nicht kannte, also etwas, was ich gerne probieren wollte. Alleine schon das Zuschneiden mit dem Zirkelkreisschneider fand ich spannend und so mußte ich einen solchen sofort erwerben. Sofort hiess in dem Fall, das online bestellen keine Option darstellte und nach 3-4 Telefonaten und mittels eines gutmütigen Gattens der mich gefühlt ans andere Ende von der Stadt begleitete, hatte ich einen.
Das gute Stück, sogar günstiger als bei den bekannten online Quellen.
Natürlich reicht es nicht das richtige Werkzeug zu besitzen, Material in Form von Stoffen sollte man auch da haben. Mir fiel dann ein, dass ich einen Layer Cake wie in der Anleitung gefordert in meinem Besitz haben sollte. Als ich den Quilt für die Nichte nähte erwarb ich den, da ich aus der Farbpalette etwas benutzen wollte. Ich wühlte, ich fand und ich stellte fest, er ist noch fast vollständig. Da das Muster der Stoffstücke sehr wild ist und ich die Playmat vergrößern wollte, suchte ich weiter nach einfarbigen Stoffen im Fundus und ergänzte damit das Material.
So legte ich los und schnitt mit dem neuen Kreisschneider die entsprechenden Stücke zu.
60 Stoffkreise
und dann nochmal 60 Kreise aus Vlies.
Das dauerte schon seine Zeit, denn irgendwas ist ja immer, vorallem mit Mann, Kindern und Baby.
Danach wurden jeweils zwei Kreise zusammen mit dem Vlies, rechts auf rechts zusammen genäht.
Hier, man beachte den Nähfuß. Er nennt sich Patchworkfuß und erlaubt das exakte Nähen von 1/4 oder 1/8 inch Nähten.
Hier im Bild, die schönen Nähte die das neue Spielzeug macht.
Interessant wird dann wieder die Wendetechnik. Man zeichnet an einer bestimmten Stelle eine Linie und schneidet diese vorsichtig ein.
Ein Bild der schon gewendeten Kreise.
Eine ziemliche Fummelarbeit, wie man vielleicht anhand des Bildes erahnen kann.
Aus irgendwelchen Gründen habe ich keine Bilder vom weiteren Vorgehen gemacht. Nur kurz, man bastelt eine Pappschablone als Quadrat, legt dieses auf und zeichnet die Linien ein. An diesen Linien werden die Kreise zu Reihen zusammengenäht und diese Reihen dann zu der Decke.
Vier der geplanten sechs Reihen sind hier aneinander genäht und schon auseinandergebügelt. (Die Details der Konstruktion finden sich in dem Link zur Anleitung.)
Bei diesen Schritten bemerkte ich schon, daß trotz den tollen Kreischneiders nicht alle Kreise absolut gleich gelungen waren und somit das genaue Zusammennähen nicht so klappte wie ich das gerne gewollt hätte.
Aber ich bekam alles zusammen und der Frust verstärkte sich, da meiner Ansicht nach die Stellen an denen die Kreisspitzen aneinander treffen hubbelig wurden.
Zum Abschluss der Decke wurden die Kreissegmente noch knappkantig abgesteppt und anschliessend eine knappkantige Naht um die ganze Decke genäht. Ich bin mit meinem Ergebnis nicht wirklich zufrieden, ich sehe, und das sieht wohl jeder der davor steht, dass sich viele Ungenauigkeiten eingeschlichen haben. Das widerstrebt mir, das nervt mich, dazu bin ich zu perfektionistisch um damit glücklich zu sein.
Eine Detailaufnahme, die hoffentlich die Konstruktion etwas verdeutlicht.
Und hier eine Aufnahme der Decke, noch ungewaschen und ungebügelt, aber alle Nähte genäht.
Der Effekt ist schon schön. Ich bin auch stolz, daß ich außer etwas gelben und roten Stoff alles Material aus dem Vorrat verwendet habe. Trotzdem bin ich unzufrieden und hadere mit mir und meinen Fähigkeiten weil soviel Murks zu sehen ist. Und nein ich übertreibe nicht. Außerdem hätte die Decke gut noch größer werden könne, denn obwohl ich zehn Kreise mehr genäht/vernäht habe, ist sie nicht besonders groß.
Die Anleitung ist aber prima geschrieben und der Aufbau der Decke wirklich interessant zu Nähen, darum kann ich das Projekt trotz meiner Unzufriedenheit guten Gewissens weiter empfehlen.