Archiv der Kategorie: Sweet family-life

Happy Birthday

IMG_7728to me :)

Die Blumen sind vom Mann, den habe ich heute zu einem mir bisher unbekannten Blumenladen geschleift und dann brav draußen gewartet bis er die Blumen erstanden hat. Ansonsten ein relativ ereignisloser Tag, ein bischen grauverhangen, ein bischen sonnig. Kinder mal lieb mal nervig  Geschenke gab es auch und ganz viele online und offline Glückwünsche <3.

Ein Jahr mehr.

 

Mein Sofa

Als ich noch klein und kein Scheidungskind war, fuhr ich öfter mit meinen Eltern zu meiner Oma mütterlicherseits. Die wohnte in Hessen. Das Untergeschoß eines Mehrfamilienhauses war ihr zu Hause. Zu ihrer Hochparterrewohnung gehörte auch ein recht großer Garten in dem unter anderem mit die ersten Laufbilder von mir entstanden.

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In den Garten kam man durch die Tür des Wohnzimmers. Wortwörtlich dem Wohnzimmer, denn dort spielte sich, außer in der Küche, das Leben bei Oma ab. Die gute Stube die sich dem Wohnzimmer anschloß wurde weniger genutzt. Im Wohnzimmer stand der Fernseher, der runde Eßtisch und eben das Sofa.

Dort saß ich wenn wir dort waren, immer in der Mitte, denn ich war ja noch ne halbe Person und die anderen Erwachsenen, Eltern, Tanten/Onkel sollten auch irgendwo sitzen. Wenn wir zu Besuch waren schlief meine Oma auf dem Sofa und gab ihr Ehebett einem der anwesenden Paare. Morgens saß sie dann am Eßtisch, mit ihrem kleinen Standspiegel und ihrem Styroporkopf, vielen Haarnadeln und machte sich ihre Perücke zurecht. Gerne saß ich dabei auf dem Sofa und schaute zu.

Häufigster Grund auf dem Sofa zu sitzen waren jedoch die Mahlzeiten. Frühstück, Kaffee trinken (mit ihrem leckeren Schmandkuchen), Abendbrot (mit ebenfalls leckerem hessischem Brot und Wurscht). Und so lange ich mich erinnern konnte trank ich bei Oma immer Caro aus der roten Kunststofftasse mit der schwarzen Katze die eine gelbe Schleife um den Hals hatte. Leider ging diese Tasse bei dem letzten Umzug meiner Oma vor ihrem Tod verloren.

Wie dem auch sei, ich habe viele Erinnerungen mit um und an das Sofa und Bilder im Kopf wie irgendwer aus der Familie dort mit oder ohne mir sitzt. Bilder die auch im Fotoalbum sind, leider erkennt man da von dem Sofa nicht viel.

Nach dem meine Oma verstarb landete das Sofa samt Tisch und Stühle bei meiner Mutter. Irgendwann trennte sie sich von dem Tisch und den Stühlen und 2005 gab sie das Sofa an mich weiter. Sie hatte es zwischenzeitlich mit einem pflegeleichten, eher nicht so hübschen Stoff beziehen lassen. Das störte mich erstmal nicht, hatte ich doch jetzt das Familiensofa. Nachdem ich zuvor nur meine alte Studentenmatratze hatte, war es purer Luxus nun ein Sofa “für mich alleine” zu haben.

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Es wurde die Kommandozentrale, auf der ich saß, strickte, mein erstes Kind beaufsichtigte, den positiven Test für Kind 2 abwartete, am Rechner saß und die Familie organisiert. Nach dem Umzug ins Rheinland saß ich oft traurig auf dem Sofa und hatte Heimweh. Die Wehen zu Kind 2 veratmete ich auf dem Sofa. Kehrte mit Söhnchen zu diesem Sofa zurück, der sein Stillkissen dort platziert bekam. Saß plötzlich mit zwei Kindern auf dem Sofa. Kehrte mit dem Sofa nach Hamburg zurück. Verweigerte eine Auslagerung in die Diele, weil es doch schon so abgeranzt sei. Nutzte es weiter als mütterliche Kommandozentrale. Nutzte es während der Examenslernerei als Entspannungsort, las Stellenanzeigen, Absagen,brütete das dritte Kind in meinem Bauch, bis ich auch die Wehen zu Kind 3 dort veratmete und mit der Babytochter aus dem Krankenhaus zurück kam. Wieder ein Kind das sein Stillkissennest auf dem Sofa gerichtet bekam.

Ich hab schon viel mit dem Sofa erlebt. Es ist mein Herzensmöbel. Nur einen Wunsch konnte ich mir lange nicht erfüllen, den Bezug austauschen und das gute Stück aufarbeiten lassen. Immer wenn es schien, es würde finanziell passen kam doch etwas dazwischen. Bis jetzt.

Im November begann ich die Planung. Suchte mir einen Polsterer und einen Stoff. Die Stoffsucherei dauerte ein bischen, ich entschied mich dann für ein entschiedenes Himbeerrot. Das Sofa wurde abgeholt und ich verfiel  zur großen Freude des Nachwuchses nochmal ein bischen ins Studentenleben zurück, als statt des Sofas eine Matratze samt Kissen ins Wohnzimmer zog.

Kurz vor Weihnachten kam mein Schätzchen zurück und ich war erstmal etwas geblendet von der Farbe, doch inzwischen bin ich begeistert und freu mich immer noch sehr, daß ich es endlich geschafft habe das gute Stück aufarbeiten zu lassen.

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Ich hoffe im neuen Gewand wird es mir/uns noch viele Jahre Freude machen. Laut Polsterer hat es zumindest eine hervorragende Qualität, die heute so nicht mehr zu erreichen ist.

Der Rest von Hamburg – Winterhude

In so einer großen Stadt wie Hamburg ist es durchaus normal, daß man sein Viertel, seinen Stadtteil kennt, vielleicht noch den angrenzenden oder den wo man dies kauft oder den besucht, aber dann ist oft Schluß. So fragte Herr Buddenbohm letztlich seine Leser ob man nicht über seinen Stadtteil berichten möge.

Zu Hause ist das erste was mir zu Winterhude einfällt. Hier begann meine Zeit in Hamburg (eigentlich Barmbek Süd, aber die damalige Adresse grenzt unmittelbar an Winterhude an, so daß man eigentlich genauso oft dort war), hier wollte ich nach dem Exil wieder hin.

Mein Winterhude spielt sich rund um den Mühlenkamp ab, erst südlich, nun nördlich, aber immer mit dieser charmanten Einkaufsstraße in der Mitte. Der Mühlenkamp und die angrenzenden Straßen weisen immer noch Einzelhändler jenseits der großen Ketten auf. Einen alteingesessenen Schuster, einen italienische Gemüse- und Feinkostläden, einen wunderschöner Blumenladen, eine eigenständige Boutique  und einen liebevoll geführter Buchladen findet man zum Beispiel hier. Klar, es gibt auch Budni, Edeka, Penny, Tchibo und Douglas, aber die füge sich hier eher ein, als den Einzelhandel zu verdrängen (Auch wenn mein Wollladen inzwischen weg gezogen ist, da die Vermieter lieber etwas hipperes in den Geschäftsräumen wollten). Dazwischen Cafes und Kneipen und das ein oder andere Restaurant, darunter die ausgezeichnete Küchenwerkstatt die schon fast an der Grenze zu Uhlenhorst zu finden ist. In den letzten Jahren kommen immer mehr Läden mit Kinderbekleidung, neu und Second Hand sowie Schnickeldi und Accessoires für die Kleinen hinzu.

Kinder sieht man hier viel. Wenn man um den Mühlenkamp herum spazieren geht, fragt man sich immer wo die Vergreisung der Gesellschaft statt findet, hier jedenfalls nicht. Die Kinderwagendichte ist hoch.

Man kann hier aber auch gut mit Kindern wohnen, es gibt diverse Betreuungseinrichtungen (die Frage ob man einen Platz bekommt steht auf einem anderen Blatt), Schulen, Kinderbespaßungsvereine/angebote, Kinderärzte, Bioläden und was man so als urbane Eltern ohne Garten und Großfamilie so braucht.

Es liegen hier zwei Spielplätze die mir sofort in den Sinn kommen, der „Schinkel“ ein in einem umbauten Platz integrierter Spielplatz, der vorallem im Sommer wegen seines Wasserbeckens beliebt ist. Am Goldbekplatz befinden sich zwei Spielplätze einer für die Kleinen, einer für die Großen. Letzterer wurde vor einiger Zeit umgestaltet und ist noch netter geworden und hat im Interesse der Mehrfacheltern nun auch Spielmöglichkeiten für die Kleinstkinder. Beide sind umzäunt, was es unglaublich erleichtert seine mehr oder wenig großen Kinder dort frei laufen zu lassen ohne Angst haben zu müssen, daß sie sich plötzlich auf der Straße unter Autoreifen wieder finden. Angrenzend an den Spielplatz hat es  ein Cafe in einem ehemaligen Toilettenhaus in dem man sich außer montags mit Getränken und Snacks versorgen kann und zu dem immer noch eine Toilette gehört, was durchaus seine Vorzüge hat.

Dreimal die Woche findet am Goldbekufer hinter dem Spielplatz der Wochenmarkt statt. Dort findet man von ökologisch angebauten Lebensmitteln, über handgeklöppelte Nudeln, Waren vieler regionalen Marktbeschickern, leckeren französischen Croissants,  bis hin zu Tupperware und Mützen, Käsegedöns und dem üblichen Krams, zwei recht gute Schlachter, einen Stand mit super leckerem Schafskäse und Antipasti-Leckereien und zwei bis drei Fischhöker. Während Dienstag und Donnerstag das Treiben dort eher beschaulich und gemütlich ist, die Anzahl der Stände geringer, wird am Samstag groß aufgefahren und das große Schaulaufen angesagt. Da kommen sie bei schönen Wetter alle in den feinen Fäden und monströser Sonnenbrille und flanieren gemütlich durch das große Angebot (sprich behindern mich und den Kinderwagen beim zügigen Einkauf ) um dann an dem einen oder anderen Kaffeestand gepflegt zu plaudern, diese oder jene Köstlichkeit im Täschchen. Irgendwann verschwinden sie dann wieder in ihre teuren Altbauwohnungen oder einem der schicken Cafes.

Altbau hat es hier in Winterhude noch ordentlich. Bezahlen kann ihn bald niemand mehr, zumindest so weit es sich nicht um Bestandsmieter handelt. Neben den Altbauten gibt es natürlich auch noch andere, Nachkriegsbauten, Bauten aus der Zeit zwischen den Kriegen, Neubauten und Baustellen Bunker und natürlich die Jarrestadt (dazu später mehr).

Wir hatten Glück, Wir scheinen eine der letzten noch bezahlbaren Wohnungen ergattert zu haben. Altbau ist es auch, aber Rotklinker und so schauen wir raus auf die schicken Altbauten gegenüber mit den großen schön eingerichteten Eigentumswohnungen, die man entweder vor Jahrzehnten erstanden/gemietet oder geerbt haben muß. Ist es ausgleichende Gerechtigkeit, daß Parkplätze rar sind?

Dafür haben wir die Ubahn dicht bei und wenn die Baustellen endlich fertig sind auch wieder zwei Buslinien um die Ecke. Verkehrstechnisch ist Winterhude ganz gut angebunden, es gibt Verbindungen zur U3 und zur U1, mehrere Buslinien und im Sommer kann man mit der Fähre zum Jungfernstieg fahren.

Apropos Wasser, Wasser haben wir auch. Winterhude wird im Westen von der Außenalster und im Süden vom Osterbekkanal begrenzt. Dazwischen liegen so einige Kanäle auf denen im Sommer reger (Paddel-/Ruder-/Tret-)Bootsverkehr herrscht. Flankiert von den Schwänen, die dann im Winter eingesammelt und ins Quartier gebracht werden um dann im Frühjahr wieder rausgesetzt zu werden.

Laut Wikipedia habe ich bisher eigentlich nur Winterhude Süd beschrieben, dabei wohnen wir eher in Winterhude Nord, dem Teil der sich der nördlichen Verlängerung des Mühlenkamps anschließt und bis rund um den Winterhuder Marktplatz reicht.

Der Winterhuder Marktplatz ist in meinen Augen eine Bausünde, nichts paßt so richtig zusammen und er wirkt unruhig, man weiß nicht wo man mit den Augen ankern soll. Aber zu ihm gehört auch eine kleine Einkaufspassage in der man neben Aldi, Roßmann und noch einem ganz netten Buchladen die Bücherhalle findet. Dies ist bei einem so lesehungrigen Kind wie meiner Großen nicht unwichtig. Die rundum den Platz und Richtung U Hudtwalkerstraße gelegenen Einkaufsmöglichkeiten  und Cafes sind durchaus reizvoll, so daß man sich nicht abschrecken lassen sondern ruhig einmal rumschlendern sollte. Auf dem Marktplatz selbst findet wöchentlich dreimal der Wochenmarkt statt, einmal in der Ökoversion.

Die hinter dem Marktplatz liegenden Straßen zwischen Alsterdorfer- und Ohlsdorferstraße sind wiederum geprägt von Altbauten, kleineren Läden und Lokalitäten.

Fährt man vom Winterhuder Markt in südlicher Richtung auf der Barmbeker Straße zurück Richtung Mühlenkamp vorbei am altehrwürden Hockeyclub, mehr oder weniger schöner Bebauung  und biegt fast am Ende in die Jarrestraße bekommt man eine weitere Facette des Stadtteils zu sehen. Läßt man den hässlichen Staples außer acht fällt der Blick rechterhand auf den Kampnagel. Einem ehemaligen Fabrikgelände welches inzwischen eine Kulturfabrik ist, vorrangig für Theater- und Musikveranstaltungen. Und dann ist man schon mittendrin in der Jarrestadt die sich von hier bis zur Saarlandstraße zieht. Ein am Reißbrett geplantes Wohnungsbauprojekt aus den Zwanziger Jahren, gebaut aus dem typischen Hamburger Rotklinker mit einer ganz eigenen liebenswerten Ausstrahlung. Es lohnt sich durchaus dort mal in Ruhe rumzustromern und das alte Viertel zu erkunden. Wären die Wohnungen nicht so klein, ich würd sofort dahin ziehen.

Was gibt es noch,die City Nord, ein riesiger künstlicher Bürokomplex, der aus Gebäuden besteht, die einem Architekturwettbewerb entsprungen sind. Nichts scheint so richtig zusammen zu passen und der den Gebäuden anhaftende Charme der späten Sechziger, frühen Siebziger Jahre gibt dem ganzen etwas von einer Geisterstadt in einem futuristischem Thriller.

Natürlich gehört auch der Stadtpark in seinen nördlichen Ausläufern zu Winterhude. Zum Stadtpark muß man nicht viel sagen, Naherholungsgebiet, Freilichtbühne, Hundewiese, Grillplatz, Fußballfeld, Naturbad, Spielplatz, Schwulentreff, Joggerstrecke, Plantarium, Rosengarten, für jeden etwas. Das mit dem Schwulentreff erwähne ich nur, weil ich mich lange fragte wieso auf vielen meiner Wege so oft eingepackte Kondome rumlagen, bis ich mal aufgeklärt wurde.

Man sagt Winterhude gerne ein schnöseliges Publikum nach, Sehen und Gesehen werden, zu schick, zu clean, keine Szene, kein Flair. Mag sein, gibt es hier sicherlicher, aber es gibt auch anderes. Alteingesessene, Neuzugezogene, alle mögliche Nationalitäten, Nachbarn die sich helfen, den Schnack mit seinem Höker um die Ecke, lachende Kinder ohne Markenklamotten die sich auf dem Spielplatz einsauen. Döner in der Jarrestraße, Portugiesische Natas in der Alsterdorfer Straße, gediegenes Frühstück im Drei Tageszeiten, Woolrich-Jacken-Ansammlung vorm TH2 an winterlichen Sonnentagen, Muttis in Funktionsjacken mit Tupperboxen auf den Spielplatzbänken. Alles ist möglich und ich wohne gerne hier. Mag daran liegen, daß ich zwei meiner Kinder in diesem Umfeld ausgetragen und geboren habe. Vielleicht auch daran, daß ich Landei mich hier relativ sicher fühle und das Umfeld für die Aufzucht der Brut angenehm finde. Was auch immer es ist, hier wohne ich, hier bin ich zu Haus.

Halloween

Auch meine Brut ist mit dabei, wenn dieses Jahr die Gruselmonster um Süßes betteln gehen. Quasi Last Minute wurden noch ein paar Requisiten eingekauft und seit kurzem sind sie unterwegs. Hier hat bisher noch niemand geklingelt.

 

Graf Dracula und die Vampirbraut.

Während die Monster geschminkt wurden, schnitzte der Mann noch schnell die Deko.

Die ganze Truppe kurz vor dem Abflug.

Bin gespannt wann sie wieder kommen und ob sie was mitbringen.

Sonntagsausflug am Mittwoch

Seid wir unmotorisiert sind, fahren wir an freien Tagen nicht mehr so weit um den Kindern etwas zu bieten bzw. sie auszulüften, meistens machen wir schon noch irgendwas aber fürs Blog oft unspannend. Der heutige Ausflug bot aber mal wieder Futter fürs Blog in Bildform.

Dieser vereinheitlichte Feiertag begann damit, daß wir aus dem Bett heraus die historische Parade der Hochbahn sehen konnten. Sprich es wurden bis 12.00 Uhr alte Wagen auf der Linie, die am Haus vorbei führt, fahren gelassen. Anschließend wurden die alten Wagen in einer U-Bahnstation zur Besichtigung ausgestellt. Im Zuge des Kinder Auslüftens und zur Bespaßung der Großen hier, fuhren wir in eben jene U-Bahnstation.

Viel zu Erzählen gibt es dazu eigentlich nicht, es war spannend zu sehen, es war ermüdend anstehen zu müssen, aber auch erheiternd. Man konnte beim Warten und Besichtigen Menschen einer älteren Generation zuhören wie sie von ihren Erlebnissen mit diesem oder jenem historischen Modell erzählten. Das hatte was.

Und da ich noch nicht so alt bin und diese Wagen nicht mehr fahrend erlebt habe, belasse ich es dabei euch einfach ein paar der geschossenen Bilder zu zeigen.

Ich habe noch ein paar mehr Bilder, wer mag kann diese hier anschauen. Apropos Bilder, eines muß ich noch anmerken. Gerade an/in den ganz neuen bzw. ganz alten Wagons war es zeitweise sehr voll, eng und wuselig. Trotzdem oder gerade deswegen nahmen ein Großteil der Anwesenden unglaublich Rücksicht wenn man ein Foto machen wollte, blieben stehen, gingen aus dem Bild oder zeigten einem eine noch eine bessere Position für das gelungene Bild. Schön.

Hallo?!

Ich lebe noch.

Wir waren im Urlaub, in den Bergen.

Für uns war es der erste Urlaub in einem Familienhotel.

Für die kleinste hier, der erste Urlaub überhaupt.

Und wie das Bild zeigt, war das Bett für allerhand Quatsch gut, aber nicht zum schlafen. Da aber die Großen an dem umfangreichen Betreuungsprogramm teilnahmen konnten wir wenigstens ein bischen ausschnaufen.

Nun sind bei unserern Betreungseinrichtungen Schließzeiten und somit hängen alle drei Gören mehr oder weniger ausgelastet daheim rum. Ich kann über mangelnde Auslastung dementsprechend nicht klagen und darum ist es noch ein wenig still hier. Ich hoffe trotzdem, der ein oder andere Leser bleibt mir gewogen.

 

Kreativ im Dienste des Kindes

Das Tochterkind ist jetzt in einem Alter in dem es wichtig wird eine BFF (neudeutsch für beste Freundin) zu haben. Wenn man sie gefunden hat (es wechselt übrigens wöchentlich), muß man das auch zeigen. Also hatte sie letztens die Idee aus Fimo einen Kettenanhänger zu basteln für sich einen und für die Freundin einen.

Solch ein Ansinnen unterstütze ich natürlich gerne, also kauften wir neues Fimo (muß ja für jedes Projekt unbedingt neues sein, da das alte wahlweise alle oder doof ist). Ich rückte meine Keksausstecher und das Brigitte Buchstabenkeksset raus und sie legte los, nicht ohne meine Hilfe, denn einiges gelang ihr nicht so gut.

Da wir kein taugliches Band im Haus hatten, mußte sie ein wenig warten bis ich mich in den Batelladen bemühte und was geeignetes erwarb. Dann kam mir die neue Nähmaschine dazwischen und sie mußte weiter warten.

Morgen  übernachtet sie bei der Freundin und das war die von ihr gesetzte  Deadline zu der ich das bitte fertig zu stellen hatte. Der ein oder andere mag sich wundern wieso sie das nicht einfach selber an ein Band gebunden bekam. Nunja Perfektionistin die ich bin, wollte ich den Verschluß einer ihrer  verstellbaren Ketten nachahmen. Heute abend dann großes Drama da die Kette noch nicht fertig ist, einschließlich theatralischem Geheule, was mich dann doch von der Nähmaschine losriß um mit ihr die Ketten fertig zu machen.

Tada:

Es wurden noch einige Perlen aus dem Bestand verarbeitet und auch den Verschluß bekam ich ihne weitere Recherche nach zweimal probieren hin.

Und damit ich zur “Beste Mama” Auszeichnung noch ein Sternchen hinzubekomme, bastelte ich noch schnell eine ansprechende Verpackung:

Ein zum Kreis geschnittenes Stück Filz mit Wellenkante, kann man hier nicht so gut erkennen, aber einen Eindruck bekommt man schon.

Nun liegt das Töchterchen glücklich im Bett und ich hoffe/wünsche ihr, daß die Freundin morgen begeistert ist.

Nachgetragen – Ostern

Noch einen Feiertag der ein wenig unterging, aber nicht vergessen wurde.

Heute wurde ich nochmal auf das rührenste an die Ostertage erinnert. Unerwartet kam ein Päckchen an, das schon mit aufgeklebter Osterdeko beeindruckte. Beim Öffnen sah ich zunächst Knallfolie und gelbe Federn. Nach dem diese entfernt waren sah ich folgendes.

Schon ziemlich hübsch oder? Schaut mal genauer hin:

Die Bastel-Queen unter meinen Freundinnen hat wieder zugeschlagen und mir eine runterfallende Kinnlade beschert. Was man leider nicht so gut erkennt, es handelt sich um echte (ausgeblasene)Eier die mit Max&Moritz Motiven versehen sind. Jedes Ei bzw. den dortigen Streich dürfen wir nach Belieben einem der Kinder zuordnen. Soo hübsch und mal wieder in Perfektion vollendet. Danke Dir Du Liebe!

Nicht nur, daß wir natürlich mal wieder keine Osterkarten versendet haben, nein auch die Deko wäre hier fast vergessen worden, hätte sich das Tochterkind dessen nicht angenommen.

Exhibit A:Ja auch das Aufstellen aller findbaren Dekogegenstände auf einer freien Fläche gilt als Dekorieren.

Exhibit B:Den restlichen Dekokram füllt man dann mit bemalten Gips- und gefärbten Eiern in ein Körbchen und schon ist es fast österlich.

Nicht fehlen darf natürlich der Osterstrauss, noch in aller letzter Minute quasi besorgt und von der Tochter behängt.

Wie immer bin ich auch nach Jahren jedes Jahr angefressen, daß in der Stadt Zweige Geld kosten und nicht einfach irgendwo abgeschnitten werden können, aber ohne gehts halt auch nicht.

Unsere Osterdeko dieses mal also eher karg und etwas willkürlich arrangiert, aber wir waren ja auch noch nie so viele. Dafür hatten wir einige mehr oder weniger ruhige Tage zusammen, mit Besuch bei Neugeborenen, auf dem Markt, im Tierpark und einer Fahrraddtour der Restfamilie, die ich als Nähzeit nutzte.

Ich hoffe die werte Leserschaft hatte ein hübsches und angenehmes Osterfest.

Weihnachtsgrüße

Liebe noch verbliebenden Leser. So lange schon wollte ich hier wieder aktuelles einstellen, aber der Alltag und die Lustlosigkeit hielten mich fern. Ich wünsche euch trotzdem, daß ihr schöne Tage habt/hattet.
Hier einige Bilder von uns, für die Stimmung.

Brave Kinder an Baum.

Baum.

Geschenke, voher.

Keksteller zwischendurch.

Geschenke nachher.

Wochenendschnipsel

Außer Einkaufen und den Markt besuchen stand dieses Wochenende noch einiges mehr an.

Samstag war wir nachmittags im Theater und sahen “Der kleine Vampir”

Die Kinder, die durch Fernsehen und Kino wesentlich kürzere Erzählstränge und mehr Action gewohnt waren, waren sehr begeistert und erzählen immer noch von der Vorstellung.

Weil das Theaterstück so gut ankam, ich es aber ein wenig albern inszeniert fand und außerdem (wie auch bei Filmen) der Ansicht bin, man muß das Buch zur Geschichte kennen, wurde anschliessen eben dieses erworben.

Sonntagmorgen fuhren wir schnell mal aufs Land um noch einen Kürbis zu bekommen, den wir voher in der Stadt nicht auftreiben konnten.

Am Sonntagnachmittag war das große Kind zu einer Halloweenparty eingeladen.Obwohl unscharf, finde ich das Bild trotzdem so nett, dass er hier eingestellt werden muß.

Kurz vor der Party mussten noch Kekse für die Halloween-Feier in der Schule gebacken werden.

Während Töchterchen feiern war, labte sich der Rest der Sippe an Kuchen und Torte von Cafe Schmidt. Wir waren in der einen Filliale schon zweimal Frühstücken und heute holten wir in der neusten Leckereien für den Nachmittag.

Zwischendurch fand ich noch Zeit, das kürzlich fertig gestellte Paar Socken zu fotografieren

Sonntagabend gab es Kürbissuppe.
Die Hauptzutat wurde natürlich stilecht ausgehölt und aufgestellt.

Außerdem wurde noch das Schlafzimmer aufgeräumt, ein Kleiderschrank entrümpelt, dem großen Kind eine Winterjacke gefunden (endlich, hurra) und trotz Zeitumstellung ausgeschlafen. Unter dem Strich ein durchaus er- und angefülltes Wochenende.

(Ich weiß, daß die Qualität der Bilder diesmal eher unterdurchschnittlich ist, aber entweder lags am Mobilphone oder daran, daß ich ohne Blitz fotografieren mußte)