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	<title>Gestern, Morgen und Heute</title>
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		<title>Lotta &#8211; Ich hab da mal was ausprobiert</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit meinen Händen]]></category>
		<category><![CDATA[Nähkrams]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich mich erinnern kann muß ich mit meinen Händen immer mal wieder was neues ausprobieren. Das war schon als Kind so und hat sich auch jetzt nicht geändert. Meistens will ich einfach wissen ob ich das hinbekomme und ob &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/05/17/lotta-ich-hab-da-mal-was-ausprobiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2552&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mich erinnern kann muß ich mit meinen Händen immer mal wieder was neues ausprobieren. Das war schon als Kind so und hat sich auch jetzt nicht geändert. Meistens will ich einfach wissen ob ich das hinbekomme und ob es mir Spaß macht. So versuche ich mich auch mal an ungewohntenProjekten.</p>
<p>Schon länger fiel mein Augenmerk immer mal wieder auf selbst genähte Puppen nach Waldorf Art. Was ich bisher davon sah, fand ich teilweise doof, teilweise hübsch aber irgendwie zu kompliziert für mich. Ich war einfach der Ansicht mit diesem größtenteils ohne Maschine zu nähendem Kram nicht zurecht zu kommen. Zumindest nicht so, daß ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.</p>
<p>Es ließ mich aber nicht los und nachdem ich mitbekam, daß <a href="http://www.mariengold.net/">Mariengol</a>d eine ausführliche Anleitung und ein Materialpaket <a href="http://de.dawanda.com/shop/Mariengold">verkauft</a>, dachte ich mir, ich kann es ja einfach mal ausprobieren und wenn es nichts wird, dann sag ich es keinem.</p>
<p>Also wurde die Anleitung bestellt, die netterweise als PDF Ebook versendet wird, was so ungeduldigen Menschen wie mir sehr entgegen kommt. Ich studierte die Anleitung vorwärts und rückwärts und beschloß, daß ich es wirklich mal probieren kann und bestellte das Materialset für die Puppe Mitzi.</p>
<p>Dank des unwilligen DHL Zustellers (andere Geschichte) dauerte es länger als vorgesehen, aber letzte Woche Montag war mein Material dann endlich hier. Die Familie vernachlässigend zog ich mich zurück und versank vollständig in der Herstellung des Kopfes und des Körpers. Mir war klar, daß wenn ich den Kopf nicht so hinbekam, daß er mir gefällt würde alles in die Ecke fliegen und das wollte ich nicht riskieren.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7731.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2560" alt="IMG_7731" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7731.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a>Erstmal den Mullschlauch zurechtlegen und abbinden. Das war einfach.</p>
<p>Dann kam das wickeln des Kopfes aus Schafwolle im Band. Man sollte möglichst lange Stränge wickeln und das möglichst fest. Natürlich riß mir der Strang mehrfach, aber irgendwie bekam ich dann eine Kugel hin, die relativ gleichmäßig rund war und ich stopfte sie in den Mullschlauch und band ihn zu.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7732.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2557" alt="IMG_7732" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7732.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Dann folgte das Abbinden, was ich ziemlich genau nahm, damit der Kopf auch die von mir gewünschten Proportionen hat.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1237.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2555" alt="IMG_1237" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1237.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a>So, ungefähr, man sieht noch das Band, welches am Hinterkopf langläuft, das wurde später noch runtergeschoben.</p>
<p>Dann kam das Beziehen mit dem Puppentrikot, welches vorher in Kopfform zusammengenäht wurde und nach dem Beziehen oben auf dem Kopf händisch festgenäht wird.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7735.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2558" alt="IMG_7735" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7735.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a>Ich hab ziemlich lange gefummelt, damit die Faltenlegung da oben gleichmäßig und nicht zu auffällig wird und dann alles angenäht. Obwohl ich ungern mit der Hand nähe, da ich finde, daß ich das nie ordentlich hinbekomme, war ich mit dem Zwischenergebnis zufrieden.</p>
<p>Natürlich macht ein Kopf noch keine Puppe und darum ging es dann an das Nähen des Körpers und entgegen meiner Abneigung elastische Stoffe zu nähen funktionierte auch das recht gut.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7736.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2559" alt="IMG_7736" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7736.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Die gestopften Arme der Körperform und die angenähten gestopften Arme. Die Naht oberhalb der Beine sieht krummer aus als sie ist, aber natürlich ist sie mir nicht gerade genug.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1238.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2556" alt="IMG_1238" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1238.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a>Ausgiebiges Gefluche, Gemotze, Gestopfe, Fingerbrechen und so später hatte ich dann den Kopf an dem Körper befestigt und alles ausgestopft.</p>
<p>Auch wenn es für mein überkritisches Auge eines zu motzen gab, war ich soweit zufrieden, sprich es flog nichts in die Ecke und ich begann die Perücke zu häkeln.</p>
<p>Meine Fresse, Mohair eng zu Häkeln ist auch eher etwas für sehr geduldige Menschen. Aber ich riß mich zusammen, machte und tat, trennte ein bischen, machte weiter, wechselte die Beleuchtung und irgendwann konnte ich vermelden, Perückengrundlage fertig.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1244.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2553" alt="IMG_1244" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1244.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a>Hier im aufgesteckten Zustand noch nicht angenäht. Zwischenzeitlich hatte ich mich trotz großem Respekt an das Aufsticken des Gesichts gewagt und war, oh Wunder, damit auch zufrieden.</p>
<p>Es folgten das Annähen der Perrücke, das Einknüpfen der Haare, das wieder Raustrennen der Haare, das Erneute Einknüpfen etc. pp. Was ich aber auch versuchte, mir reichte das Garn nicht und so mußte die Puppe eine Zwangspause einlegen bis ich neues Garn erhielt.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1250.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2554" alt="IMG_1250" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_1250.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a></p>
<p>Die Pause nutzte ich um die Bekleidung zu nähen, an der Unterwäsche wäre ich beinah gescheitert, habe aber dann alles gegeben und sie hat nun Unterwäsche die zusammengenäht und versäubert ist, mir aber von der Ausführung nicht besonders gefällt. Es gab dann noch eine Tunika und eine Bluse, auch Anleitungen von Mariengold. Die gelangen mir zwar auch nicht zur vollen Zufriedenheit, aber gut genug um sie zu lassen.</p>
<p>Und so wurde nach dem Einknüpfen der letzten Haare, dem Versuch einer Frisur und dem Röten der Wangen aus einem Haufen Stoff und Schafwolle eine richtige Puppe.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7752.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2561" alt="IMG_7752" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7752.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a></p>
<p>Guckt mal, das Gesicht ist wirklich so geworden, daß ich es angucken mag und das will was heißen, denn bei Puppengesichtern bin ich dermaßen krüsch.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7753.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2562" alt="IMG_7753" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/05/img_7753.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Die große Tochter hat bestimmt, daß diese Puppe den Namen Lotta tragen muß. Ich hatte die Puppe eigentlich für die Kleinste hier gedacht, bin aber noch nicht schlüssig ob sie meine bleibt.</p>
<p>Als Fazit kann ich sagen, daß es unglaublich Spaß gemacht hat, daß die Anleitung sehr gut war, nur an wenigen Stellen war ich unsicher wie etwas gemeint ist oder am Besten handwerklich umzusetzen ist. Maria, die die Anleitung schrieb, war aber so nett und beantwortet Fragen per Email prombt und ausführlich. (Danke) Meine Ausführung ist mir (jaja!) mal wieder nicht ordentlich genug und ich sehe überall kleinere Fehler, aber das schluck ich jetzt mal. Dumm war es denn Aqua Trickmarker zu benutzen, denn an den Nähten sieht man den schön blau durch. Ich sollte also nochmal mit Wasser nacharbeiten, damit das verschwindet.</p>
<p>Jetzt wollen die Großen bitte sofort auch eine solche Puppe und ich warte mal wieder auf Materiallieferungen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2552/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2552/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2552&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Happy Birthday</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 19:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben und so]]></category>
		<category><![CDATA[Sweet family-life]]></category>

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		<description><![CDATA[to me Die Blumen sind vom Mann, den habe ich heute zu einem mir bisher unbekannten Blumenladen geschleift und dann brav draußen gewartet bis er die Blumen erstanden hat. Ansonsten ein relativ ereignisloser Tag, ein bischen grauverhangen, ein bischen sonnig. &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/04/22/happy-birthday-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2548&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7728.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2549" alt="IMG_7728" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7728.jpg?w=500&#038;h=356" width="500" height="356" /></a>to me <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Blumen sind vom Mann, den habe ich heute zu einem mir bisher unbekannten Blumenladen geschleift und dann brav draußen gewartet bis er die Blumen erstanden hat. Ansonsten ein relativ ereignisloser Tag, ein bischen grauverhangen, ein bischen sonnig. Kinder mal lieb mal nervig  Geschenke gab es auch und ganz viele online und offline Glückwünsche &lt;3.</p>
<p>Ein Jahr mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2548/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2548/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2548&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Auf eigenen Füßen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 19:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Babytochter]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Kleinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Daß die Kleinste schon länger läuft ist dem ein oder anderen bekannt. Da sie aber inzwischen Schuhe besitzt, der Schnee geschmolzen ist und der Regen aufgehört hat, haben wir die Freiluft-Lauf-Saison für eröffnet erklärt. Saison ist vielleicht nicht ganz das &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/04/14/auf-eigenen-fusen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2541&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Daß die Kleinste schon länger läuft ist dem ein oder anderen bekannt. Da sie aber inzwischen Schuhe besitzt, der Schnee geschmolzen ist und der Regen aufgehört hat, haben wir die Freiluft-Lauf-Saison für eröffnet erklärt. Saison ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, denn bisher lief sie nur drinnen.</p>
<p>So kam es, daß wir vorgestern zum Abendbrot nochmal schnell zum Bioladen wollten und beschlossen, daß sie die kurze Strecke ja auch laufen kann. Also Schuhe angezogen, runter und laufen lassen. War das aufregend, sie war nur am strahlen und so was von stolz.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7700.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2542" alt="IMG_7700" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7700.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a></p>
<p>Nach einem kurzen Rundgang gestern sind wir dann heute nur mit dem Buggy (statt Kinderwagen) los und ließen sie auf einem unbefahrenen Platz ordentlich das Leben auf eigenen Füßen außerhalb der Wohnung erkunden.</p>
<p>Wir Eltern waren nach gefühlten zwei Sekunden absolut nicht mehr interessant, eher was dort auf dem Platz passierte. Andere Kinder, auf ihren Beinen, auf Fahrrädern oder Skateboards und natürlich der große Bruder mittendrin.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7710.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2543" alt="IMG_7710" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7710.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Natürlich blieb es nicht beim Gucken, denn so ein Platz muß ja auf eigenen Füßen erobert werden.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7724.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2544" alt="IMG_7724" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/04/img_7724.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a>Immerhin kam sie doch irgendwann zu uns zurück und mit nach Hause.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2541/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2541/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2541&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wenn ich einmal groß bin</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 21:47:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit acht wollte ich wenn ich groß bin heiraten und dann Kinder bekommen. Später kam dazu, selber zu entscheiden was ich anziehe, wie und ob ich mich schminke, welche Farbe meine Haare haben, ob meine Hosen heile oder durchlöchert sind, &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/04/12/wenn-ich-einmal-gros-bin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2538&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit acht wollte ich wenn ich groß bin heiraten und dann Kinder bekommen. Später kam dazu, selber zu entscheiden was ich anziehe, wie und ob ich mich schminke, welche Farbe meine Haare haben, ob meine Hosen heile oder durchlöchert sind, wann ich ausgehe und wann ich wieder komme, wen ich liebe und wie, wohin ich ausgehe, mit wem, was ich trinke und wieviel.</p>
<p>Dann wollte ich wenn ich groß bin studieren, in meinem Beruf arbeiten, entscheiden mit wem ich meinen Körper teile, entscheiden ob das nur kurz oder länger dauert, wollte erfolgreich werden, wollte Vorsitzende des BVerfG werden, dann doch lieber nicht, Nächte durchmachen, immer noch gerne Kinder bekommen, heiraten nicht zwangsläufig und meine eigene Wohnung haben.</p>
<p>Wenn ich groß bin wollte ich meine eigene Kitchen Aid haben.</p>
<p>Jetzt habe ich Kinder, hab so einiges auf der Liste selbstbestimmt erlebt, manches nicht, manches mehrfach, bin verheiratet, habe studiert, habe nicht alleine in einer eigenen Wohnung gewohnt, teile diese inzwischen mit vier Menschen. Ich habe die Verantwortung nicht nur für mich, sondern auch für drei Kinder, aber eine Frage ist geblieben.</p>
<p>Wann kommt dieses Gefühl, daß ich jetzt groß bin. Wann fühlt es sich so an, wie sich immer die Erwachsenen in meiner Kindheit angefühlt haben. Souverän, zufrieden, fast immer eine Antwort auf die Situation habend, annehmen was da ist, nicht hadernd mit dem was nicht da ist und irgendwie fest im Sattel? Bin ich emotional irgendwo zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig hängen geblieben oder waren die damals gar nicht so wie es aussah? Haben die das gut vor uns verborgen? Die alberne, die sehnsuchtsvolle, die unsicheren und die suchende Seite?</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2538/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2538/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2538&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Sauerteiexperiment</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 20:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaumenfreuden]]></category>
		<category><![CDATA[Mit meinen Händen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich berichtete, habe ich von unserem London Aufenthalt ein Brotbackbuch mitgebracht. Nachdem die bisherigen Versuche die Rezepte nachzubacken alle recht erfolgreich waren, dachte ich, kann ich mich an das Sauerteigrezept wagen. Sauerteig scheint ja beim Brotbacken sowas wie der &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/04/12/das-sauerteiexperiment/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2534&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/01/27/ich-hab-da-mal-was-gebacken-vom-reisen-und-brot/">berichtete</a>, habe ich von unserem London Aufenthalt ein Brotbackbuch mitgebracht. Nachdem die bisherigen Versuche die Rezepte nachzubacken alle recht erfolgreich waren, dachte ich, kann ich mich an das Sauerteigrezept wagen. Sauerteig scheint ja beim Brotbacken sowas wie der heilige Gral zu sein, zumindest wenn man einschlägige Seiten in diesem Internetz liest.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, vor einer Woche machte ich mich dran mir meinen eigenen Sauerteigansatz zu ziehen. Dieser bestand aus 550er Weizenmehl, etwas Dinkelmehl, Honig und Wasser. Er tat auch brav was ich wollte, schlug Blasen, wurde innen schaumig etc. pp. Ich fütterte ihn nach Plan, bewegte ihn und schaute regelmäßig nach seinem Wohlbefinden. Nach zwei Phasen der Betüddelung trockenete ich einen Teil des Ganzen zu Granulat für einen späteren neuen Ansatz.</p>
<p>Am Ende der vierten Phase war der Sauerteig reif um zu Brot verbacken zu werden. Ich hatte ihn wie vorgeschrieben gut zwei Tage im Kühlschrank vor sich hin arbeiten lassen. Leider sah er unter der gebildeten haut nicht ganz so luftig aus wie im Buch, aber da ich nunmal dabei war beschloß ich trotzdem mit der Hälfte den Brotteig wie geplant anzumischen. Also gab ich weiteres Weizen- und Dinkelmehl hinzu. Außerdem natürlich mehr Wasser und dann versuchte ich aus der matschigen Masse sowas wie einen bindenden Teig zu erhalten. Das klappte halbwegs. Dieser kam in zwei Körbchen, mal wieder die Osterkörbchen der Kinder und durfte in kühler Umgebung außerhalb des Kühlschranks noch mal 17 Stunden ca. gehen. Besonders aufgegangen fand ich ihn dann nicht, hatte aber keine Geduld mehr und an dem Tag rasende Kopfschmerzen und wollte den weg verarbeitet haben.</p>
<p>Der Ofen mit dem neu erworbenen Pizzastein wurde aufgeheizt, die zwei Laibe hineingeschoben und ausgebacken. Dies erfolgte mit absteigender Temperatur. Am Ende der Backzeit fand ich die Brote noch etwas hell und gab ihnen sowas wie eine Nachspielzeit (stand auch so im Buch). Danach ließ ich sie auskühlen und zog mich schmerzgeplagt ins Bett zurück.</p>
<p>Der heimkehrende Gatte brachte mir später ein Stück von dem Brot ans Bett, aber wegen akuter Übelkeit verweigerte ich die Verkostung. Als es mir dann besser ging nahm ich das aufgeschnittene Brot in Augenschein. Es roch ganz gut, hatte aber einen großen Hohlraum unterhalb der Kruste und auch die Krume gefiel mir nicht besonders. Immerhin war es geschmacklich okay und hatte den Sauerteiggeruch fast verloren. Während des Teigpflegens ging der mir nämlich irgendwann auf den Keks.</p>
<p>Unter dem Strich bin ich nicht zufrieden mit dem Ergebnis, die Kruste etwas zu hart, das Innenleben unterdurchschnittlich, nicht besonders gut aufgegangen und eigentlich im Inneren auch noch ein wenig klitschig. Da mein Sauerteigansatz nicht schimmelig oder verdorben war, gehe ich davon aus, daß er noch nicht genug Kraft hatte oder ich beim Verarbeiten einen Fehler gemacht habe.</p>
<p>Ich habe noch die Hälfte des Ansatzes im Kühlschrank und werde am Wochenende mit diesem, weitergereiften, einen weiteren Versuch wagen, diesesmal mit dem Rezept für Roggenbrot. Wie Sie sehen, es bleibt spannend.</p>
<p>Und weil jeder in diesem Internetz der mitbekam daß ich einen Sauerteigansatz ziehe fragte, ob ich einen Hermann herstelle, habe ich meinen Ansatz bockig Horst getauft.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2534/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2534/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2534&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eine Hütte für mich alleine</title>
		<link>http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/03/25/2516/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 12:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfach nur schön]]></category>
		<category><![CDATA[Mit meinen Händen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den End-Siebzigern, Anfang der Achtziger Jahre, kurz vor der Trennung meiner Eltern fing meine Mutter ihre persönliche Emanzipation an. Immer mehr Frauenliteratur lag bei uns rum. An einige erinnere ich mich und ein Titel ist mir, neben Häutungen, immer &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/03/25/2516/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2516&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den End-Siebzigern, Anfang der Achtziger Jahre, kurz vor der Trennung meiner Eltern fing meine Mutter ihre persönliche Emanzipation an. Immer mehr Frauenliteratur lag bei uns rum. An einige erinnere ich mich und ein Titel ist mir, neben Häutungen, immer im Kopf geblieben. &#8220;Eine Hütte für mich alleine&#8221;, genau <a href="http://www.amazon.de/Eine-H%C3%BCtte-mich-allein-Roman/dp/B0039E7QLA/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1364210181&amp;sr=8-2">diese</a> Ausgabe lag bei uns zu Hause rum.</p>
<p>Ich denke nicht, daß dieses Buch ursächlich ist für mein Bedürfnis ein eigenes Zimmer zu haben, aber als mein kleines Büro/Nähzimmer neulich umgestaltet wurde, kam mir immer wieder dieser Buchtitel in den Sinn.</p>
<p>Ich habe das Privileg gehabt ab dem Alter von fünf Jahren ein eigenes Zimmer zu haben. Ich bin als ich auszog in ein Studentenwohnheim gezogen und hatte dort meinen eigenen Raum, ich bin nach knapp sieben Jahren in das Wohnheim des Mannes gezogen und hatte dort auch meinen eigenen Raum. Als wir danach die erste gemeinsame Wohnung bezogen bestand ich auch dort auf mein eigenes Reich. Weder kam mir das wie eine reguläre Erwachsenenwohnung vor (nach gut 25 Jahren mit eigenem Zimmer plötzlich keins mehr zu haben kam mir auch seltsam vor), noch konnte ich die Hälfte der Miete bezahlen. Ich wollte das proportional zur Mietzahlung  gerecht aufteilen, er zwei Räume ich einen Raum. Außerdem wußte ich, daß ich zum einen mehr zu Hause arbeiten/lernen werde, zum anderen wollte ich meine Sachen um mich rum haben und sie nicht in seinem Chaos verschwinden lassen. (mein Chaos ist ein ganz anderes und nie so unordentlich wie seins <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Irgendwann kam das erste Kind, wir hatten inzwischen ein gemeinsames Schlafzimmer, aber mein Zimmer blieb und ich teilte es mit dem Tochterkind, zumindest ihrem Spielzeug und Wickeltisch. Ein weiteres Kind kündigte sich an und wir zogen aus anderen Gründen in eine neue Wohnung in eine neue Stadt.</p>
<p>Auch in der neuen Wohnung bestand ich auf mein Zimmer. Meinen Ort, meine Sachen, mein Rückzugsort. Interessanterweise nutze ich diesen Raum dann aber kaum, mit dann zwei Kindern war nicht viel Zeit für Rückzug, ich hatte aus Widerwillen gegen den Umzug den Raum kaum eingerichtet und im Grunde standen dann dort nur meine Sachen und ab und an nähte ich dort.</p>
<p>Nach dem Zwischenspiel in der ungeliebten Stadt ging es zurück in die Heimat und wir suchten erneut eine Wohnung, wieder war es mir unglaublich wichtig meine Sachen gebündelt an einem Ort zu haben, mich dort in meine Sachen zurückziehen zu können. Das bitte nicht falsch verstehen, ich habe inzwischen drei Kinder, Familie, ich liebe sie, ich möchte sie nicht missen. Aber genau wie der Beruf des Mannes sich Raum in meinem Leben nimmt, so nehmen die Kinder (und die Familie) noch mehr Raum von mir. Erst in meinem Körper, dann in meinem Leben. Ich bin zu großen Teilen fremdbestimmt, alle Orte um mich herum sind besetzt. Der Mann hat wenigstens immer ein Büro für sein erwachsenes selbst, einen Rückzugsort, wenn auch nicht unbedingt zur Entspannung. Mir bleibt die Wohnung, die aber eben von allen anderen auch genutzt wird. Also kurz gesagt, in der neuen Wohnung reklamierte ich das ehemalige Mädchenzimmer mit seinen knapp sechs Quadratmetern für mich. Inzwischen nähte ich mehr, brauchte einen Platz für die Nähmaschine, für meine Wolle und meine Fotos, Briefe und natürlich auch meine Studienunterlagen, denn bei Einzug stand die Vollendung des Examens noch aus. Und vor das Examen ist nunmal das Lernen angesetzt.</p>
<p>So wurde das Minizimmer mit den Möbeln die irgendwie über waren vollgestellt, eine provisorische nicht besonders große Tischplatte eingebaut und ich nutzte den Raum zum Lernen und später zum Nähen an dem alten Schätzchen, Papierkram machen, während des Minijobs zum Arbeiten oder einfach zum Musik hören. Letztes Jahr dann zog meine neue Nähmaschine ein, für die gab es im Zimmer kein Platz, deswegen lebte sie erstmal auf dem Eßtisch. Im übrigen war mein Stoffvorrat inzwischen gewachsen und belegten die Wohnung, auch dort wo der Platz eigentlich für anderes gebraucht wurde.</p>
<p>Im Herbst bekam ich dann die Idee, daß in das kleine Zimmer mehr Stauraum muß, daß ich eine andere Arbeitsplatte brauche um die Nähmaschine vom Eßtisch zu entfernen und daß der Fußboden sowieso schrecklich ist.</p>
<p>Exemplarisch mal zwei Bilder, die, das muß ich zu meiner Verteidigung sagen, noch während des Ausräumens enstanden, da es sonst nicht ganz so rümppelig war.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0646.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2517" alt="IMG_0646" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0646.jpg?w=500&#038;h=375" width="500" height="375" /></a>Der Blick von der Tür zum Schreibtisch, links das zu tiefe aber zu niedrige alte Regal, rechts an der Wand zwei kleine Billy Regale.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0642.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2518" alt="IMG_0642" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0642.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a>Der Blick durch die Tür auf die gegenüberliegende Wand, die Nähmaschine in ihrem Schränkchen stand immer da, nur die Kisten davor nicht, die wurden nur beim Rumräumen da abgestellt. Man beachte diesen schrecklichen Plastikfußboden.</p>
<p>Ich überlegt also hin und her, hob den Boden an um zu sehen ob vielleicht doch Holz drunter sein, fand aber aber nur eine weitere PVC Schicht. Recherchierte und befand, daß ich einen Linoleum Boden wollte. Um genauer zu sein, nicht einfach irgendeinen, sondern den im Klicksystem zu verlegenden von<a href="http://www.meister.com/de/linoleum/lib-400-s-lic-400-s.html"> Meister</a>, die gibt es in so vielen schönen Farben, sind recht einfach einzubringen und haben ein bischen Trittschallkaschierung dabei. Also Muster angefordert, nochmal und nochmal, bis ich mich für eine Farbe entschieden hatte. X-mal versucht das winkelige Zimmer auszumessen, hin und her gerechnet und dann beschlossen, den will ich. Die Entscheidung für das Regal war schwieriger, die Stimme der Vernunft aka DoP schlug Ivar vor, da man es gut anpassen kann. Irgendwie hatte ich trotz aller Vernunft keine rechte Lust das wieder anzuschaffen, nachdem wir unseren Bestand im Zuge diverser Umzüge auf null dezimiert hatten. So wanderte ich durch Möbelläden, suchte im Netz und schaute mir so das ein oder andere System an. Fündig wurde ich dann bei <a href="http://www.holzconnection.de/">Holzconnection</a>. Mehrere Besuche, wieder hin und her gerechnet. Mit dem Mann gesprochen, Zeichnungen angefertigt, Oberflächen überlegt und keine Lösung gefunden die ich bezahlbar fand. Immerhin hatte ich anfänglich gesagt, dass man mit 500€ doch gut was schaffen könne. Diesen Betrag erreichte ich aber schon fast mit dem Fußboden, wenn ich den kleinen Vorflur mitmachen lassen wollte.</p>
<p>Und dann war da noch die Arbeitsplatte, L-förmig sollte sie werden, damit ich die Nähmaschine da hinstellen kann und trotzdem die Arbeitsfläche frei habe. Ein sehr netter Besuch im Bauhaus war zwar aufschlußreich, aber mit Lieferung, Oberflächenbearbeitung, Fräsen und ähnlichem war die eigentlich günstige Arbeitsplatte gar nicht mehr so günstig.</p>
<p>Im Laufe des Prozesses, nachdem ich wiederholt versuchte den Mann in die Entscheidung mit einzubeziehen und seine Meinung zu bekommen sagte er entnervt, ich solle jetzt mal die Summe X in die Hand nehmen, die Platte und das Regal einheitlich gestalten, sprich von Holzconnection machen lassen und gut sei.</p>
<p>Also berechnete ich neu, entschied nochmal um, besuchte wiederholt den netten Fillialleiter bei HC und traf eine Entscheidung. Gegen Nußbaumanleimer, da die Platte in gleichem Holz zu teuer werden würde und für Buche.</p>
<p>Im Dezember dann der große Tag, ich nahm meine Zeichnungen, die Verkaufsgesprächnotizen und bestellte die Möbel. Im Januar entschied ich, daß der Boden braun wird, auch auf das Risiko hin, daß dadurch der Raum zu dunkel werden könnte, und bestellte diesen auch.</p>
<p>Im Februar war es dann so weit, die Lieferung sollte Mitte des Monats erfolgen. Also suchte ich mir einen Handwerker für die Bodenverlegung und machte den Montagetermin für die Möbel fest. Zeitgleich wollte die Große noch eine Faschingsfeier machen und das Baby seinen ersten Geburtstag feiern. Alles auf einmal ist mal wieder typisch für mich/uns.</p>
<p>Am Abend vor dem Montagetermin für den Fußboden sagte mir der Fußbodenleger ab und war nicht mehr erreichbar, und das obwohl am übernächsten Tag die Möbel kommen sollten, ich die Wohnung mit all dem Kram aus dem Zimmer vollgestellt hatte und überhaupt endlich mal wieder nähen wollte. Irgendwie schaffte ich es dann einen anderen Bodenleger einen Tag später zu bekommen und die Möbelaufbauer sagten dann eh den ursprünglichen Termin ab. Also gab es Freitags Boden und Montags die Möbel. Ich hätte zwar gerne das Wochenende zum Einräumen gehabt, aber nun gut.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0683.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2520" alt="IMG_0683" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0683.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a> Man erkennt, wie der Raum schon durch den neuen Boden gewann. (Es mußten drei Schichten bzw zwei Schichten alter Boden rausgerissen werden!)</p>
<p>Dann kamen endlich die Möbel und der Raum war nach deren Aufbau plötzlich ein ganz anderer.<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0708.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2521" alt="IMG_0708" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0708.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a></p>
<p>Dann folgte das Einrichten, das Zurückschleppen meiner Sachen in das Zimmer, das Aufstellen der Nähmaschine und dank des Rumgenöles der Düsseldorferin das Dekorieren. Zusätzlich hatte meine Mutter in der Woche des Umbaus noch gemeint sie wolle ihren Sesse loswerden, also blieb noch die Überlegung wie der da reinpaßt. Ich hatte im Vorfeld schon gedacht, daß an die Stelle wo die alte Nähmaschine stand eine Sitzgelegenheit hinsollte, damit man da auch mal lesen oder so kann, fand aber bis dato nix passendes.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, der meiste Kram ist zurück in dem Raum, es ist ein bischen dekoriert,  vernachlässigen wir mal die Tatsache, daß ein bischen Krempel in der Wohnung rumsteht und schauen lieber wie das Resultat der monatelangen Planungs- und Wartezeit aussieht.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7670.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2523" alt="IMG_7670" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7670.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Der Blick von der Tür zu meinem Arbeitsplatz</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7671.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2524" alt="IMG_7671" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7671.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Der Schenkel der Arbeitsplatte auf dem sonst die Nähmaschine steht, dort unter der Lampe. Die Tüten liegen auf dem Fußhocker vom Sessel auf einem Stapel angefangener Nähsachen.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7672.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2525" alt="IMG_7672" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7672.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Der Blick von der Arbeitsplatte zum Regal, die Kartonagen werden noch ausgewechselt, wenn mein Bruder mir endlich welche gebaut hat. Die Stehsammler sind schon neu. Man sieht vielleicht wie die alte Nähmaschine in ihrem Schränkchen nun in das Regal geschoben wird.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7673.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2526" alt="IMG_7673" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7673.jpg?w=500&#038;h=750" width="500" height="750" /></a>Der Blick von der Arbeitsplatte auf die andere Wandseite, den Sessel und die Tür.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0782.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2527" alt="IMG_0782" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_0782.jpg?w=500&#038;h=666" width="500" height="666" /></a>Und extra für die Düsseldorferin nochmal die dekorierte Fensteransicht. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch wenn es in dem Raum gerade etwas kramig ist, ich bin mitten in zwei Projekten, ist er jetzt luftiger und wesentlich ruhiger als vorher, regelrecht gemütlich würde ich sagen. Zumindest so gemütlich, daß plötzlich der Rest der Familie ständig meint sich in diesem Raum aufhalten zu müssen. Der Mann meint das sei jetzt sein Arbeitsplatz wenn er daheim etwas arbeiten muß, die Kinder meinen wechselweise es sei ihr Leseort, Toberaum oder Hausaufgabenplatz, wenn sie nicht eh zu dritt meinen bei mir sein zu müssen wenn ich mich dort zurück ziehe. Ich hab zwar den relativ teuren Umbau damit gerechtfertigt, daß die anderen meinen Raum auch mal nutzen dürfen wenn sie es brauchen, aber das Betonung lag auf mal und meinen.</p>
<p>Aber es ist nunmal so wie es ist und im Grunde zählt nur, daß mir das Endergebnis sehr gut gefällt und die kleinen Baustellen die es noch hat, werden im Laufe der Zeit noch verschwinden.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2516/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2516/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2516&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wünsche erfüllen &#8211; Nähkrams</title>
		<link>http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/03/25/wunsche-erfullen-nahkrams/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 10:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mit meinen Händen]]></category>
		<category><![CDATA[Nähkrams]]></category>
		<category><![CDATA[Söhnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Tochterkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Sommer habe ich den Kindern Kissen genäht, den Artikel dazu gibt es hier. Diese Kissen sind dazu gedacht an der Bettseite die Lücke zwischen Gestell und Wand auszupolstern und inzwischen haben die Kinder befunden sie bräuchten noch eins mehr. &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/03/25/wunsche-erfullen-nahkrams/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2503&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Sommer habe ich den Kindern Kissen genäht, den Artikel dazu gibt es <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2012/08/03/modern-bolster/">hier</a>. Diese Kissen sind dazu gedacht an der Bettseite die Lücke zwischen Gestell und Wand auszupolstern und inzwischen haben die Kinder befunden sie bräuchten noch eins mehr. Als liebende Mutter ist ein Kinderwunsch schon fast Befehl, zumindest wenn es sich um zu Nähendes oder ähnliches geht.</p>
<p>So mit präsentiere ich hier die Modern Bolster Version 2.0<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7665.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2504" alt="IMG_7665" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7665.jpg?w=500&#038;h=274" width="500" height="274" /></a>Vorderseite</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7666.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2505" alt="IMG_7666" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7666.jpg?w=500&#038;h=285" width="500" height="285" /></a>Rückseite.</p>
<p>Das blaue Kissen gehört dem Sohn und ist aus <a href="westfalenstoffe.de">Westfalenstoffen</a> genäht, die ich neulich vom <a href="www.stoffmarktholland.de">Stoffmarkt Holland</a> mitgebracht habe. Das andere gehört folgerichtig dem Tochterkind und die Stoffe hat sie gemeinsam mit mir bei <a href="http://www.frautulpe.de/">Frau Tulpe</a> ausgesucht. Das Söhnchenkissen habe ich mit der bewährten Füllung aus den Ikeakissen gefüllt, das Tochterkind hat die Kügelchenfüllung aus dem &#8220;alten&#8221; Kissen des Söhnchen bekommen, da er auch in dem Vormodell lieber die Ikeakissenfüllung haben wollte. Beide sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.</p>
<p>Im Oktober 2010 habe ich dem Tochterkind ein Handtäschen genäht. Da ich damals eine Blogpause hatte gibt es das Bild und die Details <a href="http://www.flickr.com/photos/rbw/5089561757/">hier</a>. In letzter Zeit war sie der Ansicht, die Tasche geht nicht mehr, zu klein, zu Hello Kitty, was weiß ich und bat mich ihr eine neue zu nähen. Wir suchten einige Zeit nach einer Anleitung und einigten uns dann auf das <a href="http://www.etsy.com/listing/123596821/pdf-button-flap-purse-sewing-pattern?ref=shop_home_active">Button Flap Purse</a> von Jen Giddens.<a href="http://www.flickr.com/photos/rbw/5089561757/"><br />
</a></p>
<p>Und so sieht meine Umsetzung aus:<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7667.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2507" alt="IMG_7667" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7667.jpg?w=500&#038;h=334" width="500" height="334" /></a>Die Stoffe haben die Tochter und ich wieder gemeinsam ausgesucht, diesmal im Alsterhaus, es handelt sich ein weiteres mal um Westfalenstoffe.</p>
<p>Eine Innenansicht gibt es auch, da ich aber die Innentasche auf die falsche Seite genäht habe, ohne eben diese im Bild.<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7668.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2508" alt="IMG_7668" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7668.jpg?w=500&#038;h=270" width="500" height="270" /></a>Die Anleitung war recht simpel, auch wenn ich mir etwas mehr Details/Bilder oder Hinweise gewünscht hätte, wo ich besser vor oder nach dem Nähen bügele oder wie ich gewisse Sachen mache. Mir haben sich die Schritte soweit gut erklärt, frage mich aber wie das bei jemandem ist, der noch nicht soo lange näht.</p>
<p>Das Ergebnis überzeugt die Tochter und sie ist ganz glücklich mit ihrer neuen Tasche, die sie nun auch gerne mit sich rumschleppt.</p>
<p>Als ich vor einiger Zeit beschloß, das fertig genähte Namenskissen unverschämt teuer sind und man das ja wohl selber machen kann, war das erste genähte Exemplar für meine Nichte brüderlicherseits gedacht. Dann mogelte sich das Tochterkind dazwischen und forderte auch eins. Der Mann beschloß, daß alle Nichten gleich sind und auch die anderen eines bekommen müßten. Als wir nun am Wochenende endlich mal den Schwager nebst Familie besuchten um das neue Häuschen zu bewundern, hatte ich am Abend vorher die glorreiche Idee, mal eben schnell noch ein Kissen zu nähen.</p>
<p>Irgendwie habe ich es geschafft und wir konnte beim sonntäglichen Antrittsbesuch die Nichte mit einem Kissen beglücken.<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7628.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2509" alt="IMG_7628" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7628.jpg?w=500&#038;h=329" width="500" height="329" /></a>Vorderseite</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7629.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2510" alt="IMG_7629" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7629.jpg?w=500&#038;h=326" width="500" height="326" /></a>Rückseite</p>
<p>Diesmal habe ich das Kissen ohne Kam Snaps verschlossen dafür aber endlich mal die Klappen beim Hotelverschluß lang genug gemacht, so daß es auch ohne diese hält. Wie immer habe ich die Hülle mit Stoff gefüttert, damit innen keine Nähte offen liegen und die Applikationsstiche geschützt sind. Die blauen Stoffe sind aus der Remix Serie von Anne Kelle für Robert Kaufman, der helle Punktestoff ist ein Tildastoff und das Grün ist ein Kona Cotton Rest.</p>
<p>Und schlußendlich noch ein Sneak Peak woran ich gerade sitze.<a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7669.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2511" alt="IMG_7669" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/03/img_7669.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Die Idee entstand weil noch einige Reste von des Töchterchens Handtäschchen über waren. Mal sehen wir das fertige Produkt dann aussehen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2503/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2503/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2503&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">IMG_7628</media:title>
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		<title>Vor einer Woche ein Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 21:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Babytochter]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Kleinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum zu Glauben aber genau so lange ist es her, daß wir ein weiteres Mal reich beschenkt wurden. Unsere zweite Tochter, unser drittes Kind erblickte das Licht der Welt. Genauso, wie mich ihre Geburt etwas überrumpelte, genau so überrumpelte mich &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/02/20/vor-einer-woche-ein-jahr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2493&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu Glauben aber genau so lange ist es her, daß wir ein weiteres Mal reich beschenkt wurden. Unsere zweite Tochter, unser drittes Kind erblickte das Licht der Welt.</p>
<p>Genauso, wie mich ihre Geburt etwas überrumpelte, genau so überrumpelte mich ihr erster Geburtstag. Beide Male bleib das Gefühl, es sei doch noch nicht so weit.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_0511.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2494" alt="IMG_0511" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_0511.jpg?w=373&#038;h=500" width="373" height="500" /></a>Und so wurde im Handumdrehen aus diesem kleinen zarten Menschlein, auf dem Bild gerade einen Tag alt, ein immer noch zartes und ebenso bezauberndes nicht mehr so kleines Menschlein.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_7411.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2495" alt="IMG_7411" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_7411.jpg?w=347&#038;h=500" width="347" height="500" /></a>Beim Geburtstagsfrühstück. Erfreut und fasziniert von ihren Ballons, die traditionsgemäß am Stuhl des jeweiligen Geburtstagskindes festgebunden werden. Der typische verschmitzte Gesichtsausdruck, die Neugierde, die Lebensfreude, die sie immer umgibt.</p>
<p>Ein erfülltes Jahr liegt hinter uns, ein Jahr in dem wir sie kennenlernten, in dem sie uns bezauberte, uns bereicherte und unzählige Male zum Lachen brachte. Wir sind so froh und glücklich, daß sie bei uns ist. Ein kleiner entspannter Sonnenschein mit Einschüben von Dramaqueen, wenn der kleine Kopf nicht oder nicht sofort durchgesetzt werden kann.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_7423.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2496" alt="IMG_7423" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/02/img_7423.jpg?w=500&#038;h=491" width="500" height="491" /></a>Sie ist ein Geschenk an uns; von uns ein Geburtstagsgeschenk für sie.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2493/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2493/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2493&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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	</item>
		<item>
		<title>Ich hab da mal was gebacken &#8211; vom Reisen und Brot</title>
		<link>http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/01/27/ich-hab-da-mal-was-gebacken-vom-reisen-und-brot/</link>
		<comments>http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/01/27/ich-hab-da-mal-was-gebacken-vom-reisen-und-brot/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 22:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gaumenfreuden]]></category>
		<category><![CDATA[Mit meinen Händen]]></category>

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		<description><![CDATA[Frei nach dem familiären Motto &#8220;Wir müssen mehr Weltreisen machen&#8221; &#8482; reisten der Mann und ich kürzlich mit dem Baby nach London. So vier Tage, nur Einkindeltern, hätte ich damals gewußt wie entspannt das sein kann, nur ein Kind und &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/01/27/ich-hab-da-mal-was-gebacken-vom-reisen-und-brot/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2482&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frei nach dem familiären Motto &#8220;Wir müssen mehr Weltreisen machen&#8221; &#8482; reisten der Mann und ich kürzlich mit dem Baby nach London. So vier Tage, nur Einkindeltern, hätte ich damals gewußt wie entspannt das sein kann, nur ein Kind und das in der Karre. Egal.</p>
<p>Also wir waren also unterwegs, im Ausland. Das mit dem Ausland ist wichtig, denn in fremden Ländern mutiert der shoppingmuffelige Mann zum Shoppingfan. Wir lieben es beide unbekannte kleine und große Läden zu entdecken. Rumzustöbern was es woanders gibt. Besonders gerne besuchen wir Supermärkte und Buchläden.</p>
<p>So verwundert es kaum, daß wir in London einen der vier Tage dazu nutzen ewig in einem Buchladen rumzulungern. Von der Belletristik zu den Kinderbüchern, bischen bei den Sachbüchern verweilt, ab in die Kochbuchabteilung und ich genehmigte mir noch die Handarbeitsbücher. Der Mann entdeckte dann dieses Buch, welches er mir freudestrahlend unter die Nase hielt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0857831089?ie=UTF8&amp;camp=3206&amp;creative=21426&amp;creativeASIN=0857831089&amp;linkCode=shr&amp;tag=lummade-21&amp;force-full-site=1&amp;ref_=aw_bottom_links"><img class="aligncenter size-large wp-image-2483" alt="517Gjl3INzL._SL500_PIsitb-sticker-arrow-big,TopRight,35,-73_OU03_" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/517gjl3inzl-_sl500_pisitb-sticker-arrow-bigtopright35-73_ou03_.jpg?w=448&#038;h=500" width="448" height="500" /></a></p>
<p>Ich dachte zunächst es handelt sich um Pie-Teige, entdeckte aber recht schnell, daß es um Brot und Brötchen geht. <a href="http://www.thebertinetkitchen.com/">Der Autor</a> sagte mir zunächst nichts, scheint aber in Großbritannien recht bekannt zu sein.</p>
<p>Nachdem wir, wieder daheim, unser anderes Mitbringsel, eine ordentliche Magen/Darmgrippe hinter uns gelassen hatten wollte ich eins der aufwändig klingenden Rezepte gerne ausprobieren.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7388.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2485" alt="IMG_7388" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7388.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Es beginnt damit, daß man  aus Hefe, Weizenmehl, Wasser und Salz eine Art Vorteig (white fermented dough) herstellt, der möglichst über Nacht im Kühlschrank bleibt. Am nächsten Tag wird aus diem Teig und mehreren Mehlsorten, mehr Hefe, Salz und Wasser der endgültige Teig zusammengerührt, der nach bestimmten Methoden mehrfach geknetet und gefaltet wird um ihn dann mal im Ganzen und dann geteilt in Brotgehkörbchen aufgehen läßt. Ich hab zwar weder solche Körbchen, noch die erwünschten Backtücher, aber mit den Osterkörbchen der Kinder und den Aussteuerhandtüchern aus Leinen meiner Patentante klappte das auch ganz gut.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_0521.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2486" alt="IMG_0521" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_0521.jpg?w=375&#038;h=500" width="375" height="500" /></a>Dann bestand die Kunst darin, die aufgegangenen Brotlaibe mithilfe eines Holzbrettes vorsichtig auf das schon im Backofen befindliche Blech zu transferieren. Okay vorher sollte man noch ein nettes Muster reinschneiden, aber das klappte eher nicht so hübsch.</p>
<p>Transferiert bekommen habe ich sie aber und sie behielten auch halbwegs die Form. Lange Zeit änderte sich nichts am Farbton und ich wurde schon recht nervös. Oben auf dem Bild kann man sehen, wie die Farbe in dem Rezept vorgesehen ist. Da aber geschrieben stand, man solle so lange backen bis sie einen dunklen Goldton angenommen haben, kamen sie dann eben raus.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7386.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2487" alt="IMG_7386" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7386.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem ich sie etwas auskühlen lies, mußte ich natürlich sofort anschneiden um rauszufinden ob mein Experiment gelungen war. Ich hatte bis dato kaum Brotbackerfahrung und die wenigen Versuche, schon vor Jahren oder mit einer Backmischung waren eher enttäuschend gewesen. Wie man sieht, optisch machte das Ganze etwas her, ich war beeindruckt, daß die Krume so richtig nach echtem Brot aussah.</p>
<p>Da der Gatte inzwischen heimgekehrt war, bestrich ich eine Scheibe mit Butter und etwas Salz und im Nullkommanix hatte die Familie, vom Baby bis zum Mann, vor dem Abendbrot einen halben Laib verputzt.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7387.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2488" alt="IMG_7387" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7387.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a>Mir schmeckte es auch ganz gut, es hätte etwas salziger/würziger sein können, aber für mein erstes ernsthaftes Brotbacken nach der langen Zeit, ganz ohne Automat und Fertigmischung war ich zufrieden. Eventuell war das verwendete Salz zu wenig salzig.</p>
<p>Da von dem Vorteig noch einiges übrig war und maximal 48 Stunden aufbewahrt werden konnte, hab ich mich am übernächsten Tag an das Rezept für Bagels gewagt. Es war etwas weniger aufwändig umzusetzen, nur daß der fertig geformte Teig vor dem Backen noch in kochendem Wasser schwimmen mußte. Da der Teig nicht so aufging wie er das bei dem Brotrezept tat, war ich lange skeptisch ob der Vorteig noch gut gewesen war und ob ich alles richtig gemacht hatte. Nach dem Backen und der ersten Verkostung waren hier jedoch wiederum alle begeistert von dem Endprodukt.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7389.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2490" alt="IMG_7389" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7389.jpg?w=500&#038;h=333" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Man hätte sie optisch wohl etwas perfekter hinbekommen können, geschmacklich gab es aber wirklich nichts auszusetzen. Genau das richtige Maß an Fluffigkeit und Zähigkeit, was Bagel ausmacht.</p>
<p>Mein Fazit zu dem Buch? Es ist kein Rezept darin, was man mal eben nebenbei backen kann, aber das sind die Ergebnisse allemal wert. Immerhin ist alles andere um uns herum schon so schnellebig, daß man sich für gutes Brot ruhig ein wenig Zeit nehmen kann/sollte. Die Erklärungen und Anweisungen sind schlüssig und gut zu befolgen, soweit man Englischkenntnisse hat. Außer den eigentlichen Rezepten gibt es den vorgestellten allgemeinen Teil, der Zutaten und Werkzeuge erklärt, aber auch einzelne später gebrauchte Arbeitsschritte rezeptübergreifend mit vielen Bildern darstellt. Zusätzlich liegt dem Buch noch eine DVD bei, auf der sich wohl auch Erklärungen in Bild und Ton befinden, ich habe sie bisher noch nicht angeschaut.</p>
<p>Unter dem Strich, der London Ausflug war schön, das Buch lohnt sich und ich werde bestimmt nochmal Brot backen. Am liebsten würde ich als nächstes den selbst gemachten Sauerteig samt zugehöriger Rezepte probieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2482/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2482/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2482&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mein Sofa</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2013 17:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sibylle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Leben und so]]></category>
		<category><![CDATA[Einfach nur schön]]></category>
		<category><![CDATA[Sweet family-life]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich noch klein und kein Scheidungskind war, fuhr ich öfter mit meinen Eltern zu meiner Oma mütterlicherseits. Die wohnte in Hessen. Das Untergeschoß eines Mehrfamilienhauses war ihr zu Hause. Zu ihrer Hochparterrewohnung gehörte auch ein recht großer Garten in &#8230; <a href="http://sibylleblogt.wordpress.com/2013/01/27/mein-sofa/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2471&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich noch klein und kein Scheidungskind war, fuhr ich öfter mit meinen Eltern zu meiner Oma mütterlicherseits. Die wohnte in Hessen. Das Untergeschoß eines Mehrfamilienhauses war ihr zu Hause. Zu ihrer Hochparterrewohnung gehörte auch ein recht großer Garten in dem unter anderem mit die ersten Laufbilder von mir entstanden.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2473" alt="2" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/2.jpg?w=500"   /></a></p>
<p>In den Garten kam man durch die Tür des Wohnzimmers. Wortwörtlich dem <strong>Wohn</strong>zimmer, denn dort spielte sich, außer in der Küche, das Leben bei Oma ab. Die gute Stube die sich dem Wohnzimmer anschloß wurde weniger genutzt. Im Wohnzimmer stand der Fernseher, der runde Eßtisch und eben <span style="text-decoration:underline;">das</span> Sofa.</p>
<p>Dort saß ich wenn wir dort waren, immer in der Mitte, denn ich war ja noch ne halbe Person und die anderen Erwachsenen, Eltern, Tanten/Onkel sollten auch irgendwo sitzen. Wenn wir zu Besuch waren schlief meine Oma auf dem Sofa und gab ihr Ehebett einem der anwesenden Paare. Morgens saß sie dann am Eßtisch, mit ihrem kleinen Standspiegel und ihrem Styroporkopf, vielen Haarnadeln und machte sich ihre Perücke zurecht. Gerne saß ich dabei auf dem Sofa und schaute zu.</p>
<p>Häufigster Grund auf dem Sofa zu sitzen waren jedoch die Mahlzeiten. Frühstück, Kaffee trinken (mit ihrem leckeren Schmandkuchen), Abendbrot (mit ebenfalls leckerem hessischem Brot und Wurscht). Und so lange ich mich erinnern konnte trank ich bei Oma immer Caro aus der roten Kunststofftasse mit der schwarzen Katze die eine gelbe Schleife um den Hals hatte. Leider ging diese Tasse bei dem letzten Umzug meiner Oma vor ihrem Tod verloren.</p>
<p>Wie dem auch sei, ich habe viele Erinnerungen mit um und an das Sofa und Bilder im Kopf wie irgendwer aus der Familie dort mit oder ohne mir sitzt. Bilder die auch im Fotoalbum sind, leider erkennt man da von dem Sofa nicht viel.</p>
<p>Nach dem meine Oma verstarb landete das Sofa samt Tisch und Stühle bei meiner Mutter. Irgendwann trennte sie sich von dem Tisch und den Stühlen und 2005 gab sie das Sofa an mich weiter. Sie hatte es zwischenzeitlich mit einem pflegeleichten, eher nicht so hübschen Stoff beziehen lassen. Das störte mich erstmal nicht, hatte ich doch jetzt das Familiensofa. Nachdem ich zuvor nur meine alte Studentenmatratze hatte, war es purer Luxus nun ein Sofa &#8220;für mich alleine&#8221; zu haben.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7304.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2476" alt="IMG_7304" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7304.jpg?w=500&#038;h=267" width="500" height="267" /></a></p>
<p>Es wurde die Kommandozentrale, auf der ich saß, strickte, mein erstes Kind beaufsichtigte, den positiven Test für Kind 2 abwartete, am Rechner saß und die Familie organisiert. Nach dem Umzug ins Rheinland saß ich oft traurig auf dem Sofa und hatte Heimweh. Die Wehen zu Kind 2 veratmete ich auf dem Sofa. Kehrte mit Söhnchen zu diesem Sofa zurück, der sein Stillkissen dort platziert bekam. Saß plötzlich mit zwei Kindern auf dem Sofa. Kehrte mit dem Sofa nach Hamburg zurück. Verweigerte eine Auslagerung in die Diele, weil es doch schon so abgeranzt sei. Nutzte es weiter als mütterliche Kommandozentrale. Nutzte es während der Examenslernerei als Entspannungsort, las Stellenanzeigen, Absagen,brütete das dritte Kind in meinem Bauch, bis ich auch die Wehen zu Kind 3 dort veratmete und mit der Babytochter aus dem Krankenhaus zurück kam. Wieder ein Kind das sein Stillkissennest auf dem Sofa gerichtet bekam.</p>
<p>Ich hab schon viel mit dem Sofa erlebt. Es ist mein Herzensmöbel. Nur einen Wunsch konnte ich mir lange nicht erfüllen, den Bezug austauschen und das gute Stück aufarbeiten lassen. Immer wenn es schien, es würde finanziell passen kam doch etwas dazwischen. Bis jetzt.</p>
<p>Im November begann ich die Planung. Suchte mir einen Polsterer und einen Stoff. Die Stoffsucherei dauerte ein bischen, ich entschied mich dann für ein entschiedenes Himbeerrot. Das Sofa wurde abgeholt und ich verfiel  zur großen Freude des Nachwuchses nochmal ein bischen ins Studentenleben zurück, als statt des Sofas eine Matratze samt Kissen ins Wohnzimmer zog.</p>
<p>Kurz vor Weihnachten kam mein Schätzchen zurück und ich war erstmal etwas geblendet von der Farbe, doch inzwischen bin ich begeistert und freu mich immer noch sehr, daß ich es endlich geschafft habe das gute Stück aufarbeiten zu lassen.</p>
<p><a href="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7331.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2479" alt="IMG_7331" src="http://sibylleblogt.files.wordpress.com/2013/01/img_7331.jpg?w=500&#038;h=265" width="500" height="265" /></a></p>
<p>Ich hoffe im neuen Gewand wird es mir/uns noch viele Jahre Freude machen. Laut Polsterer hat es zumindest eine hervorragende Qualität, die heute so nicht mehr zu erreichen ist.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sibylleblogt.wordpress.com/2471/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sibylleblogt.wordpress.com/2471/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sibylleblogt.wordpress.com&#038;blog=1711955&#038;post=2471&#038;subd=sibylleblogt&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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