Herbststimmung: trübe

Der Herbst ist da. Unübersehbar, denn es wird schneller dunkler, es regnet in Strömen, der Wind bläst und die Sonne läßt sich nur erahnen.
Ein Wetter/ eine Jahreszeit, die einem immer wieder die Vergänglichkeit bewusst macht.
Auch oder gerade die eigene. Schlagartig wird einem bewusst, dass es irgendwann vorbei ist und man sich dann fragt, war es das? Was habe ich geschafft, erreicht.
Daher gibt man seinem Leben lieber einen Sinn, damit man am Ende eine Antwort auf die Frage hat. Aber welchen Sinn, ist es das Streben nach Geld, Erfolg und Anerkennung? Der Wunsch etwas bleibendes zu Hinterlassen?
Trübe und endlose Gedankenschleifen nisten sich nur allzu leicht ein in dieser Jahreszeit die durch wenig Licht und ungemütliches Wetter zu bestechen weiß.

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Eine Antwort zu “Herbststimmung: trübe

  1. Oh ja, dieses Wetter wirft Sinnfragen auf. Ich habe gestern abend ein schönes Zitat von Erich Fromm gelesen „Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt aufhört.“

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