Strickfrust

Ich hasse es wenn an ich an den Punkt komme, dass ich das fertige Werk vor mir liegen habe, fast fertig, denn das Zusamennähen fehlt noch. Irgendwie sieht es dann immer sackartig und unregelmäßig aus und ich frag mich jedesmal wieso ich immer wieder anfange etwas zu stricken, wenn es mir hinterher nicht gefällt. Vielleicht wäre es besser, wenn man das ganze nicht zusammen nähen müßte, denn eigentlich stricke ich ziemlich rgelmäßig und auch kompliziertere Muster machen mir wenig Probleme, nur eben immer wieder der Frust wenn es an das Zusammennähen geht.

Dann auch noch, solange auf das Buch gewartet, extra die Originalwolle aus England bestellt, und nun gefällt mir das ganze gar nicht mehr so gut. Es wird wesentlich dünner als ich anhand des Bildes gedacht habe und glatt rechts stricken mit 3er Nadeln ist langweilig und dauert irgendwie immer ewig.

Vielleicht sollte ich das Stricken doch wieder lassen, wenn da nur nicht immer die verheissung wäre, die Vision wenn man ein Strickmuster betrachtet und sich das fertiggestellt vorstellt oder wenn man ein Garn in den Händen hält, dass aufgrund Material und/oder Farbe einem zuflüster: Kauf Mich!

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6 Antworten zu “Strickfrust

  1. Zusammennähen finde ich auch richtig blöde. Und dann noch das Halsbündchen stricken :-(( wenn man doch eigentlich fertig ist.

  2. Frisch ans Werk und nicht schon wieder gemeckert!
    FANG AN! dann bist du heute nachmittag fertig und kannst dich mit was anderem beschäftigen.

  3. Versuchs mal folgendermassen (wenn Du es nicht schon so machst): Vor dem Zusammennähen vernäh erst mal alle Fadenenden und wasch alle Einzelteile. Danach spann sie alle auf Maß. Spannen ist meines Erachtens nach sehr sinnvoll und wichtig. Nimm Dir die Maße, die das Strickstück haben soll und steck es so auf dem Untergrund fest. So wird das Strickstück gleichmäßiger, die Teile lassen sich sehr viel besser und leichter zusammennähen und sie passen auch ganz genau zusammen. Und vor allen Dingen rollen sich nach dem Spannen die Ränder nicht mehr ein – das macht das Nähen sehr viel leichter.

    Mit mehreren kurzen Fäden näht es sich leichter, als mit einem langen Faden. Dann musst Du zwar ein paar Enden mehr vernähen, aber das Nähen ansich ist nicht ganz so mühselig.

    Liebe Grüße,
    Melanie, auch kein Nähfan.

  4. Hallo Melanie,

    ich vernähe, spanne, befeuchte und nähe dann zusammen. ICh ärger mich jedesmal, dass meine Nähte so schlurig aussehen. Auch ein Grund warum ich keine selber gestrickten Pullover anziehen mag 🙂 Ich hab einfach ein Problem mit dem ordentlichen Zusammennähen und das versaut mir fast jeden noch so gut gestrickten Kram :/

    Wieso waschen eigentlich alle ihre Machwerke nach der fertigstellung?

    LG und Danke

  5. Nähst Du im Matratzenstich zusammen?

    Ich wasch meine Pullover nach der Fertigstellung noch mal, damit die Nähte weicher und gleichmäßiger werden. Ich trockne ihn dann meistens im Liegen und zupf ihn nur zurecht.

  6. @Melanie ja soweit ich den hinbekomme, nach den schematischen Zeichnungen auf der Lana Grossa Seite 🙂
    Ich hab mir im Stricken fast alles alleine beigebracht. Also nie einen Kurs besucht oder wen fragen können.

    LG

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