100 Dinge

In den letzten Tagen habe ich in diversen Blogs die „100 Dinge über mich“ Listen gelesen. Scheint grad wieder eine Welle zu sein. Ich gebe zu, ich lese gerne diese Auflistung die in Fragmenten eine Persönlicheit skizziert deren Texte ich mag und die mir die Illusion vermittelt mehr zu erfahren, teilzuhaben an diesem Menschen.
Natürlich sind sie subjektiv, natürlich geben sie nur das preis, was der Autor über sich wissen lassen will, zeigen eventuell ein Bild, wie er sich gerne sieht.
Soweit eigentlich kein Unterschied zu den veröffentlichten Texten, nur eine andere Form.

Und trotz alledem, ich überlege ob ich so etwas über mich schreiben will. Die kleine exihtionistische Ader die in jedem Wesen steckt schreit, JA!
Die verzagte Seite sagt, NEIN! Mein ich gehört mir und meinem offline-Leben.
Wer will das schon lesen, will ich soviel von mir erzählen.
Kann ich eine solche Liste erstellen und trotzdem nicht mein Innerstes nach aussen kehren?

Bis ich zu einer Entscheidung gekommen bin lese ich die nächte „100-Dinge- Aufstellung“ und erfreu mich über den vermeintlichen Einblick.

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