Marmeladenprinzessin – Geschichten aus der Küche

marmelade

Wenn die beste Patentante mit ihrer Marmelade aufwartet kann ich natürlich nicht zurück stehen:). Da ich nicht die Unmengen wie sie produziert habe, bleibt es bei mir beim Titel Prinzessin. Anderthalb Kilo Erdbeeren, nicht aus dem Garten, dafür aus dem Umland mit 3:1 Gelierzucker und ein bischen Zitronensaft verkocht.

Ich hab zwar nicht so hübsche Ettiketten wie sie, dafür unglaublich teure Gläser. Da niemand so genau wußte wo die gehorteten Gläser stehen, hab ich zur Sicherheit beim Küchenladen um die Ecke vier von den Gläsern die in der mittleren Ebene stehen, für sage und schreibe drei Euro das Stück erstanden. Aber sie sahen so hübsch aus.

Die Suche im Keller unter erschwerten Bedingungen brachte die restlichen gesammelten Gläser leider nicht zum Vorschein, dafür wurde ich fast von den vom Gatten kunstvoll gestapelten Kartons und der alten Arbeitsplatte erschlagen. Zurück in der Wohnung waren die Gläser natürlich doch genau da, wo ich es letztens vermutete und der Mann sagte, da seien sie nicht.

Kleine Geschichte am Rande, nach de Erdbeeren schnippeln mit dem Sohn und vor dem Kochen der Marmelade, zerkleinerten Söhnchen und ich noch die Zutaten für den Salat den es zum Abendbrot geben sollte. Als ich kurz die Küche verließ um zu schauen ob es ein gutes alternatives Saucenrezept gibt nutze der Stinkbüddel die Zeit um mal eben Spüli in die Salatschüssel über den Salat zu kippen. Das war es dann mit dem Salat.

Trotzdem wurde die Marmelade dann noch fertig gestellt, während die Kinder eben Baguette ohne Salat essen mußten. Obwohl ich vermutete bei meinem derzeitigen Hang zu Schäden eine ungenießbare Marmelade zu produzieren die nicht fest wird, kann ich vermelden, sie ist lecker und fest geworden.

Und da ich grad schonmal mit der Kamera in der Küche stand gibt es zum Abschluß noch ein Foto der neuen Küchenuhr.

uhr

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3 Antworten zu “Marmeladenprinzessin – Geschichten aus der Küche

  1. kaum bin ich mal unterwegs, entstehen zuhause die leckersten dinge 🙂

  2. 3€ das Stück?!? da ist dann die tolle vielgerühmte hausfrauliche ersparnis durch handarbeit aber dahin, schick sind sie ja. Was mich bei meinen merrettich-gläsern nervt, ist der bunte deckel.
    Zu flüssig ist bei mir in diesem jahr auch nix…

  3. Hihi, dann bin ich wohl Kronprinzessin, bei uns waren es 3 Kilo Erdbeeren vom Erdbeerfeld gegenüber, von zarten Kinderhänden geerntet und gestampft 😉 …

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