Gedankensplitter

– Es gibt so Tage, nein ich habe sie nicht öfter als andere auch, da geht alles durcheinander. Verschiedenstartige Empfindungen ringen gegeneinander und man weiß nicht welcher man vertrauen bzw. folgen soll. Es reißt einen hier hin, es reißt einen da hin, man denkt hin, man denkt her aber zu einem wirklichen Ergebnis gelangt man eher nicht. Manchmal macht man dann auch Dinge, die dem eigenen Stolz und wachen Verstand entgegenlaufen. Man guckt sich dabei zu und fragt sich, was genau machst Du da gerade? Ich weiß es geht vorbei, es kommt der Tag an dem alles wieder seinen Gang nimmt, aber bis dahin kann es ein bischen anstrengend sein.

– Es ist doch erstmal ziemlich komisch ein Schulkind zu haben.

– Ich fände es langsam an der Zeit, daß ein Arbeitgeber es wert findet, mir meine Chance zum Berufseinstieg zu geben.

– Heute hab ich erfahren, daß Geduld auch mal ganz großartig sein kann. Nach wochenlangem Beobachten einer Handtasche hat der Verkäufer sie tatsächlich (endlich!) nich unerheblich reduziert.

– Mein Handarbeitsmojo scheint sich noch im Urlaub zu befinden. Nicht nur, daß das Stricken und ich noch keinen Weg gefunden haben wieder aufeinander zuzugehen, nein auch das Nähen wird jetzt zickig und beschert keine Erfolgserlebnisse.

– Obwohl die Temperaturen inzwischen fallen warte ich noch auf mein Herbstgefühl. Der Geruch, die Stimmung sind hier noch nicht eingetroffen.

– Gesagt zu bekommen, daß der Job den man auszufüllen hat, die Hausfrauenrolle ist, kann einen ganz schön wütend machen. No offense, Respekt und Anerkennung an alle, die das gerne und mit Hingabe machen. Ich sehe mich aber nur bedingt in dieser Rolle.

– Die Sehnsucht ist ein Arschloch.

– Ich brauche dringend eine aushäusige Aufgabe, möglichst gegen Geld, unbedingt in meinem erlernten Beruf.

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4 Antworten zu “Gedankensplitter

  1. Kann ich grade alles genauso nachfühlen.

    Was mich ebenso ärgerlich macht ist diese, total daneben gelagerte Aussage betreffend Hausfrau und Hausarbeit, Frechheit das, nur weil Frau eine Frau ist heisst es noch lange nicht, das wir putzen und betüttelnde Selbstaufgabe geil finden, es gibt mehr heute für Frauen als Frohndienste ( ich kann mich nicht damit abfinden die Aufräume/Putze/Kochefrau zu sein)

    Das mit dem Job seh ich ähnlich, ich möchte aber bitteschön meinen mir erarbeiteten Gehaltsbereich behalten und mich nicht von jungen Schicksen dazu zwingen lassen 20Std./Woche für 400Euro arbeiten zu gehen, nur weil sie uns die Preise versauen !

    Liebe Grüsse
    Sabine

  2. *unterschreib* – außer: der Herbstgeruch ist schon bei uns angekommen und stimmt mich fürchterlich trauhaurig … 😦

  3. Kenn ich auch zu gut, diese seltsamen Tage, werd meistens aber durch Job oder Kind recht schnell auf andere Gedanken gebracht. Herbstgeruch brauch ich nicht, ich wünsch mir noch ein paar wochen sommer 🙂

  4. hach nä, jetzt fängst du auch noch an 😉
    herbst brauch ich auch noch nicht.
    schulkind haben ist komisch, ja, aber schön, weil sohnemann so gern geht!
    hausfrauendasein ist ein arschloch (erwähnte ich schon, dass unser wama kaputt ist seit mittw)
    und mich kotzt es an, die putze hier für alle zu sein, aber ich sehe mich in einer sackgasse mit 3 kindern…ich weiß jetzt schon nicht, wie ich alles unter einen hut bekommen soll!!??
    erstmal umziehen. dann weitersehen.
    kopf hoch! wird schon werden!
    lg eva
    p.s. danke für die email, ich komm zu nix im moment, aber deswegen hier ein schnelles post von mir!

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