Herbst

Blätter fallen, Wind weht, Regen strömt. Zwischendurch Sonne und der Hauch von Wärme, die Ahnung wie es sein kann. Doch jetzt stehen die Zeichen auf Abschied. Bald sind alle Blätter erst bunt, dann braun, dann verrotten sie im Rinnstein und verschwinden. Die Äste kahl und auch die Sonne nur noch eine flüchtige Bekannte die selten ihr wärmendes Gesicht zeigt damit wir sie nicht ganz vergessen. Die Kälte kommt, geht in die Knochen, wie auch die Nässe. Das wohlig warme des Sommers ist verschwunden, Frost innen und außen.

Bei aller Melancholie und Abschiedsstimmung ist klar, daß dieser unausweichlich ist, damit Neues kommen kann. Die Zeit der Ruhe des Winters steht vor der Tür und mit dem Winter kommt auch das Wissen um den Frühling.

Zuversicht und Hoffnung.

Manche Beziehungen haben viel gemeinsam mit dem Zirkel der Jahreszeiten, erst heiß, es kühlt ab und dann kommt der Frost, die Ruhe die Funkstille. Irgendwann neue Knospen, kleine Blätter die dem Licht entgegen streben, Samen die neue Pflanzen werden wollen. Versprechen auf Wachstum, Blüten und Früchte, doch nicht alles was  beginnt schafft es bis zum Sommer. Zwischendurch die ungewisse Zeit der Reife in der sich entscheidet ob der zarte Beginn eine Zukunft hat,  beschleunigen kann man nichts, nur dafür Sorgen daß der Nährboden stimmt und warten, warten und pflegen.

Zuversicht und Hoffnung, daß es nicht vergebens ist.

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