Kleine Freuden im Alltag mit Kindern – Nicht

Wenn man mit den Kindern unterwegs ist, weil das eine Kind zur Logopädie muß. Wenn beide Kinder unausstehlich sind, man sich den Mund mit Ermahnungen, Anweisungen, Erklärungen und Streit schlichten fusselig geredet hat. Wenn man als letzte Station zum Kaffeehändler seines Vertrauens geht, sich einen Kaffee holt und der Brut auch etwas spendiert. Wenn man dann den Laden verläßt und entscheidet statt mit der Ubahn lieber mit dem Bus heimwärts zu fahren. Wenn daraufhin der Sohn einen Heulwutanfall bekommt, meint alleine mit der Ubahn fahren zu wollen, wegrennt, man dank der Schuhe und der Einkaufstüten nicht hinterherkommt. Wenn man dann nach ihm ruft und er heulwütend einen anschreit, unter Tränen, weil er aufgeben muß einen als Dumme Sau bezeichnet und als Tussi beschimpft. Dann ist man schon relativ bedient. Wenn dann noch ein Passant hinter einem einen als asoziale Mutter bezeichnet, weil er nur mitbekommt wie man zum Sohn sagt, man glaube es hackt, dann ist der Tag endgültig gelaufen.

Und selbst so?

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5 Antworten zu “Kleine Freuden im Alltag mit Kindern – Nicht

  1. alles eine Frage der Erziehung.

  2. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, es ist egal mit welcher Erziehung. So können alle Kinder! (und Passanten haben sich da schon mal gar nicht einzumischen, das darf man ihnen aber heutzutage nicht einmal mehr sagen, sonst wird man niedergestochen oder verprügelt …). Hoffentlich ist der Tag heute weniger gebraucht!

  3. Patricia, Danke. Das schlimme ist, ich nehme solche Pöbeleien dann erstmal ernst und frage mich ob ich vielleicht nicht doch „asozial als Mutter“ bin/war. Meine Kinder wissen durchaus was sie dürfen und was nicht und dass man Eltern nicht beschimpft, aber ob sie es dann auch einhalten 😦

  4. Ach, nimm das nicht so ernst. Asozial ist es, blöde Bemerkungen zu machen statt zu helfen. Und an irgendwem müssen Kinder ja auch ihre Konfliktfähigkeit üben – und da eignet sich elterliche Angriffsfläche leider besser als jede andere …

  5. @sibylle Take it easy. Und dann keile auf das härteste zurück. Bin mal einem Mann mit Kind auf der Schulter und mehreren Tüten mehrere Straßen lang hinterhergelaufen, weil der den im Supermarkt spielenden vierjährigen Sohn beschimpft hat. Such Dir etwas aus, das die Leute trifft. In Berlin kann man das gepflegt jedem Bezirk extra anpassen. Da es in Pankow war, habe ich diesen Endfünfziger als Wendeverlierer und Jammerossi beschimpft, der seine Frust an kleinen Kindern auslässt. Und irgendetwas zum unerfüllten Sexualleben hinterher. Das schöne ist, danach fühlt man sich richtig frei.

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